Autor: Markus Saurer

E4S: Neue Populisten gegen alte Populisten?

Aus den Unter­la­gen zum “Enter­pri­se for Socie­ty Cen­ter” (E4S): “Die viel­zi­tier­te Aus­sa­ge des Öko­no­men Mil­ton Fried­man, dass die gesell­schaft­li­che Ver­ant­wor­tung einer Fir­ma dar­in bestehe, ihre finan­zi­el­len Gewin­ne zu stei­gern, gel­te im 21. Jahr­hun­dert nicht mehr. 

Kom­men­tar RM: Man sieht, das E4S star­tet unvor­ein­ge­nom­men, ergeb­nis­of­fen, ideo­lo­gie­frei.…

Aus­zug aus NZZ online

Der grosse Kurzschluss — Leserzuschrift

https://www.bild.de/regional/hamburg/hamburg-aktuell/stromnetz-nicht-fuer-e-autos-ausgelegt-der-grosse-kurzschluss-65865650.bild.html

Sogar der Laie merk­ts, wenn nicht genug Ampè­re, dann jagts die Siche­rung raus. 
Und dass der nor­ma­lo Bue­zer in der Stadt in einem Miets­haus mit Later­nen­ga­ra­ge wohnt, kommt unse­rer grün­ro­ten Ener­giet­raum­wand­ler­eli­te nicht in den Sinn.
Man resi­diert doch im eige­nen Bio­häus­le, drau­sen in der Natur, mit eige­nem Strom…

Sozi­al ist anders.
W

Doch noch Kreta statt Greta!

https://www.nzz.ch/zuerich/trotz-protesten-der-klimaschueler-fliegen-die-schweizer-munter-weiter-ld.1495932

Aus­zü­ge aus dem Text der NZZ:

Im April und Mai die­ses Jah­res lag die Zahl der Lokal­pas­sa­gie­re am Flug­ha­fen Zürich leicht unter den Vor­jah­res­wer­ten, der «Tages-Anzei­ger» schrieb bereits über einen Trend zu «Gre­ta statt Kre­ta».

Im ers­ten Halb­jahr 2019 ver­zeich­ne­te der Flug­ha­fen Zürich ein Plus von 1,1 Pro­zent gegen­über dem Vor­jahr bei den Lokal­pas­sa­gie­ren. Die Zahl der Umstei­gepas­sa­gie­re stieg im ers­ten Halb­jahr mit 5,7 Pro­zent gar noch stär­ker, die Zahl der Flug­be­we­gun­gen von Pas­sa­gier­ma­schi­nen stieg um 2,2 Pro­zent. Ins­ge­samt zähl­te der Flug­ha­fen bis Ende Juni fast 15 Mil­lio­nen Pas­sa­gie­re.

Und noch dies (auch aus dem Text der NZZ)

Der Umwelt­ver­band WWF schreibt zudem war­nend: Wirk­lich umwelt­freund­lich sei nur, gar nicht in ein Flug­zeug zu stei­gen. Kom­pen­sa­tio­nen könn­ten zwar bei nicht ver­meid­ba­ren Flü­gen sinn­voll sein, doch es brau­che ins­ge­samt eine Reduk­ti­on der Emis­sio­nen.

Viel­leicht erge­ben halt die Treib­haus­ga­se in der zivi­len Flie­ge­rei einen beson­ders hohen Nut­zen, dass wir die­se Gase viel­leicht erst ein­mal dort ver­mei­den soll­ten, wo sie sich mit weni­ger Nut­zen­ver­lust ver­mei­den las­sen. (Neben­bei: Wie stet es eigent­lich mit der mili­tä­ri­schen Flie­ge­rei?)

Also in der Flie­ge­rei erst mal Kom­pen­sa­tio­nen?

Doch was wird denn mit Kom­pen­sa­tio­nen gemacht? Gemäss WWF schei­nen die­se nicht zu einer Reduk­ti­on der Emis­sio­nen zu füh­ren…

Ich dach­te bis­her immer eine Kom­pen­sa­ti­on von x Fran­ken für eine Emis­si­on von y wür­de anders­wo zu einer Reduk­ti­on von y füh­ren.

Empa-Stromstudie: Zur Hölle mit der Schweiz! (Zornleserbeitrag)

Also jetzt! 

Die gute alte EMPA hat den elek­tri­schen Zähl­rah­men ent­deckt. 

Und der Blick darf’s sogar (auch) dru­cken! 

Nicht mehr lus­tig, lei­der, wenn ich an all die Steu­er-teu­er aus­ge­bil­de­ten Eier­köp­fe an unse­ren Hoch­schu­len den­ke, die Poli­ti­ker, Beam­ten, die jour­na­lis­ti­sche copy/paste Claque, die anschei­nend alle Mühe haben mit dem Ener­gie 1 x 1. Nota bene mit oder ohne Kli­ma­wan­del.

Oder Mühe haben wol­len? Denn sie wis­sen genau, was sie tun. Aus dem För­der­geld, Sub­ven­tio­nen Trög­li schlür­fen, all die Staats­quo­ten Jun­kies — and to hell mit der Schweiz. 

Sinis­ter, aber wenigs­tens logisch. 

Unter­schrift (Autor der Red. bekannt)