Disruptive Energiestrategie 2050

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Bei dis­rup­ti­ven (das Adjek­tiv ist gross in Mode im Moment) Zukunfts­aus­sich­ten sucht man nach Stra­te­gi­en, die mög­lichst alle Optio­nen offen hal­ten. Die Ener­gie­stra­te­gie 2050, über­haupt die aktu­el­le schwei­ze­ri­sche Ener­gie­po­li­tik, ist dage­gen bestrebt, mög­lichst vie­le Optio­nen über Bord zu wer­fen. Die­se “Stra­te­gie” ist kei­ne Ant­wort auf dis­rup­ti­ve Gefah­ren, son­dern die Ursa­che davon! Blö­der geht’s ein­fach nicht mehr.

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Die Energiegrossverbraucher machen sich lächerlich!

SZ_111216_Zwist in Indus­trie wegen ES 2050

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by | 11. Dezember 2016 · 8:05

Gigachalberei: 400 Windenergieanlagen für 3 bis 4 Prozent unseres Stroms

Quel­le: Suis­se Eole und WWF pla­nen 400 Wind­ener­gie­an­la­gen tagesanzeiger.ch

Mit Ver­laub, nur die aller­gröss­ten Chal­ber kön­nen den Bau von 400 sol­chen Wind­rä­dern (s. Bild) für Hun­der­te Mil­lio­nen von Sub­ven­tio­nen zur Pro­duk­ti­on der lächer­li­chen Men­ge von 3 bis 4 Pro­zent unse­res Stroms ernst­haft in Erwä­gung zie­hen! Oder?

Zita­te aus dem TA-Arti­kel:

  • Der Bran­chen­ver­band der Win­de­n­ener­gie Suis­se Eole und die Umwelt­or­ga­ni­sa­ti­on WWF Schweiz set­zen sich gemein­sam für ein­ver­nehm­li­che und trag­ba­re Lösun­gen zur Umset­zung von Wind­pro­jek­ten ein.
  • An einem run­den Tisch dis­ku­tier­ten WWF und Suis­se Eole jeweils Beur­tei­lungs­kri­te­ri­en für Wind­ener­gie­pro­jek­te, Mass­nah­men zum Schutz der Natur, Beden­ken oder Ein­wän­de sei­tens der Umwelt­or­ga­ni­sa­ti­on und die Her­aus­for­de­run­gen für die Wind­bran­che. Die­se Mee­tings stün­den allen Ver­bän­den offen.

Aha. Wenn man natür­lich auf der Sei­te derer steht, wel­che die Hun­der­ten von Mil­lio­nen Sub­ven­tio­nen als Ertrag ver­bu­chen wer­den, dann ist der Bau von Wind­rä­dern viel­leicht gar nicht gar eine so gros­se Chal­be­rei. Wet­ten, dass sich dem run­den Tisch noch vie­le wei­te­re poten­zi­el­le Gewinn­ler anschlies­sen wer­den?

Da bin ich ein­mal gespannt, was pas­sie­ren wird, wenn sich die­je­ni­gen an den Tisch set­zen, wel­che die­se Gewin­ne ermög­li­chen sol­len  — die Strom­kon­su­men­ten und die Steu­er­zah­ler. Wet­ten, dass die Schwei­zer nicht so blöd sind?

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Ewige Wahrheiten eines liberalen Redaktors

 

Poli­ti­cal cor­rect­ness ist Sta­li­nis­mus in Gla­cé­hand­schu­hen.

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Sozia­lis­ten sind ent­we­der dumm (sonst wären sie Libe­ra­le) oder fei­ge (sonst wären sie Kom­mu­nis­ten).

 

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by | 29. November 2016 · 11:34

Bodenhansa-Kamikaze

lufthansa-streik-106-384x216Finanzen100. Neue Streiks in Sicht: Luft­han­sa-Aktie rutscht am Mon­tag ab. Am Mon­tag herrscht am deut­schen Akti­en­markt eher Zurück­hal­tung. Luft­han­sa-Akti­en sind dabei um fast zwei Pro­zent abge­rutscht und gehör­ten damit zu den schwächs­ten Dax-Wer­ten. Grund dürf­ten erneu­te Strei­kan­kün­di­gun­gen der Pilo­ten­ge­werk­schaft sein.

Quel­le: Luft­han­sa-Aktie — Neue Streiks in Sicht: Luft­han­sa-Aktie rutscht am Mon­tag ab — Finanzen100

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Boden-hansa-Ka-mi-ka.ze

(heu­te) Pilot eines deut­schen Pas­sa­gier­flug­zeugs, der unter Selbst­auf­op­fe­rung sein Lini­en­flug­zeug am Boden hält, bis sei­ne Flug­ge­sell­schaft (“Luft“hansa) Kon­kurs geht und er ent­las­sen wird.

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Anmerkung zu Volkswagen

Radi­ka­ler Umbau des VW-Kon­zerns (NZZ)

vw

Gegen den Umbau von VW ist nichts ein­zu­wen­den. Gegen die Wer­bung auch nicht — es stimmt, die eVW wer­den “lokal” emmis­si­ons­frei her­um­kur­ven. Aber um sie mit Strom ver­sor­gen zu kön­nen, wer­den die Deut­schen wie blöd Koh­le­strom pro­du­zie­ren müs­sen. Haben Sie gewusst, dass allein die­ser win­zi­ge e-up VW auf 20’000 km etwa soviel elek­tri­sche Ener­gie benö­tigt wie ein 4-Per­so­nen-Haus­halt?

Die Deut­schen wer­den Strom aus Koh­le pro­du­zie­ren wie blöd.

Schö­ne Ener­gie­wen­de: Das Land ver­spar­gelt, ver­spie­gelt und ein­ge­netzt — und mit rasant anstei­gen­dem CO2-Aus­stoss.

Aber die Kos­ten­ex­plo­si­on wird es gar nicht so weit kom­men las­sen.

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Nachtrag zum Brexit

farage

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by | 17. November 2016 · 10:59

Endlich: Klimaseniorinnen klagen Bund an, weil dieser nicht genug für die Abkühlung der Welt tut

384 Frau­en im AHV-Alter haben am Diens­tag die ers­te Schwei­zer Kli­ma­k­la­ge ein­ge­reicht (vgl. NZZ online).

Denn die aktu­ell vor­ge­se­he­nen Mass­nah­men des Bun­des und der Kan­to­ne tra­gen nicht genü­gend dazu bei, dass sich das Kli­ma um nicht mehr als 2 Grad erwärmt.

Die Sache hat aller­dings “einen gros­sen Haken”: Der Anteil der Schweiz an den glo­ba­len anthro­po­ge­nen (d.h. vom Men­schen ver­ur­sach­ten) Treib­haus­ga­sen liegt im Bereich weni­ger Pro­mil­le. Selbst durch kol­lek­ti­ven Selbst­mord der gesam­ten Schwei­zer Bevöl­ke­rung, durch Aus­rot­tung aller schwei­ze­ri­schen Tie­re und Still­le­gung der schwei­ze­ri­schen Wirt­schaft und Gesell­schaft kön­nen Bund, Kan­to­ne und Gemein­den kei­ne spür­ba­re Kli­ma­ver­än­de­rung her­bei­füh­ren.

Die Schweiz muss statt­des­sen Chi­na, die USA, Indi­en, Russ­land und Japan erobern und die­se Län­der unver­züg­lich still­le­gen, wenn sie der Kla­ge der Senio­rin­nen auch nur annä­he­rungs­wei­se Rech­nung tra­gen will.

Jähr­li­che CO2-Emis­sio­nen welt­weit (äus­se­rer Kreis)
und Antei­le aus­ge­wähl­ter Län­der

grafik

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Stop or Stopp der Hochpreisinsel

Eid­ge­nös­si­sche Volks­in­itia­ti­ve «Stop der Hoch­preis­in­sel – für fai­re Prei­se (Fair-Preis-Initia­ti­ve)»

(Die ehe­ma­li­ge Leh­re­rin und heu­ti­ge Lei­te­rin der Stif­tung für Kon­su­men­ten­schutz (Initia­tiv-Mit­in­iti­an­tin) schreibt übri­gens rich­ti­ger­wei­se “Stopp der Hoch­preis­in­sel”. Wir wol­len doch anneh­men, es hand­le sich hier­bei nicht um eine zwei­te Initia­ti­ve.)

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Ich wer­de NEIN sagen, d.h. ande­rer­seits

  • JA zu hohen Kon­su­men­ten­prei­sen und zu nied­ri­ge­rer Kauf­kraft
  • JA zu unfai­ren Beschaf­fungs­prei­sen und dadurch nicht-wett­be­werbs­fä­hi­gen Unter­neh­men
  • JA zu unsi­che­ren Arbeits­plät­zen und schlech­ten Löh­nen

Zuge­ge­ben, das ist eben­so Bull­shit wie die Claims der Initi­an­ten. Aber NEIN sage ich auf jeden Fall.

 

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Leuchttürme oder Armleuchter?

leuchtturmAus dem Pro­gramm Wirt­schafts­tref­fen Ber­ner Ober­land vom 18. Okto­ber 2016:
Refe­rat Regie­rungs­rat Chris­toph Ammann, Volks­wirt­schafts­di­rek­tor

«Die bernische Innovationspolitik: Leuchtturm-Projekte und Wertschöpfung im ländlichen Raum»

Kom­men­tar: Seit Jah­ren, wenn nicht Jahr­zehn­ten, glau­ben die Ber­ner, die Poli­tik müs­se aktiv Inno­va­ti­on und Wachs­tum ankur­beln. Allein sie kur­beln und schwur­beln ins Lee­re oder sogar ins Nega­ti­ve. Der einst stol­ze Kan­ton mit her­vor­ra­gen­den natür­li­chen Vor­aus­set­zun­gen kann sich in der Schweiz nicht mehr sehen las­sen … und lebt weit­ge­hend am Tropf des Finanz­aus­gleichs. Wann begreift end­lich ein Ber­ner Volks­wirt­schafts­di­rek­tor, dass in unse­ren mie­sen Rah­men­be­din­gun­gen in grös­se­rem Stil nur Bau­ern, Armee, und Ver­wal­tung über­le­ben…?

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