Perverse Nebenwirkungen der Tiefzinspolitik

Die Tief­zins­po­li­tik belas­tet die Unter­neh­men

Mit expan­si­ver Geld­po­li­tik wol­len die Zen­tral­ban­ken welt­weit die Inves­ti­tio­nen ankur­beln. Doch sie bewir­ken oft das Gegen­teil. Unter­ka­pi­ta­li­sier­te Pen­si­ons­kas­sen zäh­len zu den unbe­ab­sich­tig­ten Neben­ef­fek­ten.

» lesen Sie die­sen her­vor­ra­gen­den Bei­trag in NZZon­line.

Was pas­siert da?

  • Durch fal­len­de Zin­sen steigt der Bar­wert der Ver­pflich­tun­gen der betrieb­li­chen Pen­si­ons­kas­sen.
  • Um deren Unter­ka­pi­ta­li­sie­rung aus­zu­glei­chen, müs­sen die Unter­neh­men Kapi­tal in die Pen­si­ons­kas­sen ein­schies­sen.
  • Die­se Mit­tel feh­len den Unter­neh­men für pro­duk­ti­ve Inves­ti­tio­nen.
  • Wäh­rend die Pen­si­ons­kas­sen damit im Rah­men der Anla­ge­vor­schrif­ten vor allem Staats­pa­pie­re kau­fen müs­sen.
  • Eine wahr­haft per­ver­se Form des Crow­ding out!

Neue Szene in der Realsatire “Energiestrategie 2050”

Info 3 des Radio­sen­ders DRS III deckt auf, dass sich der Bun­des­rat für die Beur­tei­lung der volks­wirt­schaft­li­chen Wir­kun­gen sei­ner Ener­gie­mass­nah­men auf eine Berech­nung stützt, wel­che die Wir­kun­gen völ­lig ande­rer Mass­nah­men abge­schätzt hat. Kom­pli­ziert? Hören sie am bes­ten den Anfang und ab Sen­de­mi­nu­te 6 die­ses Bei­trags von heu­te Mit­tag.

Und hier noch Andre­as Thiels Blick auf Strom­fra­gen.

Buchempfehlung: Die heimliche Enteignung

Noch fast schö­ner ist der Unter­ti­tel:

So schüt­zen Sie Ihr Geld vor Poli­ti­kern und Noten­ban­kern

Lesen Sie, wie die Bür­ger der Mit­tel­schicht und alle Spa­rer durch finan­zi­el­le Repres­si­on sowie mit Hil­fe von nega­ti­ven Real­zin­sen schlei­chend ent­eig­net wer­den und wie man sich davor schüt­zen soll­te.

Kom­men­tar von Regu­lato­ry Mad­ness: Die bei­den Autoren und NZZ-Redak­to­ren Micha­el Rasch und Micha­el Fer­ber tra­gen dazu bei, dass die­se per­fi­de “Ent­eig­nung” künf­tig etwas weni­ger heim­lich sein wird — aber unge­heu­er­lich bleibt sie. Und der Begriff “Ent­eig­nung” ist für die beschrie­be­nen Vor­gän­ge noch zu brav. Bei Ent­eig­nung wird der Ent­eig­ne­te in der Regel ent­schä­digt. Dage­gen ist die heim­li­che “Ent­eig­nung” in Tat und Wahr­heit Dieb­stahl!