Im Land der Banken braucht es keine staatliche Finanzdienstleisterin

Im Arti­kel wird aus­ge­führt, dass Post­fi­nan­ce stär­ker kapi­ta­li­siert wer­den müss­te, jedoch im aktu­el­len Markt- und Regu­lie­rungs­um­feld so ertrags­schwach ist, dass ein höhe­res Kapi­tal gar nicht ver­zinst wer­den kann.

Jetzt for­dert Post­fi­nan­ce von der Poli­tik neue Per­spek­ti­ven — also eine Regu­lie­rung mit höhe­ren Ertrags­aus­sich­ten mit Zulas­sung zum Zins­dif­fe­ren­zen­ge­schäft, zumal zum Hypo­the­kar­ge­schäft.

Das ist aus der Sicht von Post­fi­nan­ce ver­ständ­lich, doch in der Schweiz brau­chen wir kei­nen staat­li­chen Finanz­dienst­leis­ter. Die Poli­tik hat­te seit der Auf­spal­tung der PTT Anfang 1998 bis zur Finanz­kri­se 2007 alle Zeit, Post­fi­nan­ce zu ent­staat­li­chen und mit den Rech­ten und Pflich­ten einer nor­ma­len Bank aus­zu­stat­ten. Die­se Akti­on hät­te vie­le Mil­li­ar­den in die Bun­des­kas­se gespült.

Und heu­te sol­len wohl Mil­li­ar­den von der Bun­des­kas­se in die Kas­se von Post­fi­nan­ce trans­fe­riert wer­den.

Für eine inzwi­schen obso­let gewor­de­ne Unter­neh­mung.