Kloten: Ich kann dieses Hub-Geschwurbel nicht mehr hören

Aus der “Sonntagszeitung” vom 10. Mai 2020:
  • der Bund kann die Luft­han­sa nicht dar­an hin­dern, den Zür­cher Hub gegen­über Mün­chen und Frank­furt zu benach­tei­li­gen
  • macht Deutsch­land Druck und läuft das Schwei­zer Geschäft schlecht, könn­te die Swiss-Mut­ter den Hub zurück­stu­fen
  • Luft­han­sa soll den Lang­stre­cken­flug­plan ab Zürich pro­por­tio­nal zu den deut­schen Umstei­ge-Hubs Frank­furt und Mün­chen her­auf­fah­ren müs­sen
  • die inter­kon­ti­nen­ta­le Anbin­dung ist für die Schweiz zen­tral
  • Die deut­sche Bun­des­re­gie­rung ver­langt für ihr 9 Mil­li­ar­den Euro schwe­res Hilfs­pa­ket Ein­sitz im Ver­wal­tungs­rat und einen Anteil von einem Vier­tel der Akti­en. Was ist, wenn die Inter­es­sen Ber­lins dahin lau­fen, mehr Lang­stre­cken-Ver­bin­dun­gen über Deutsch­land anzu­bie­ten als über die Schweiz?
  • Als Aktio­när ist der deut­sche Staat in einer wesent­lich mäch­ti­ge­ren Posi­ti­on als die Schweiz, die nur einen Kre­dit gibt. In der Schweiz wur­de ein sol­ches Ansin­nen stets abge­lehnt.
  • sub­ven­tio­niert die Schweiz mit Steu­er­geld die Ret­tung des deut­schen Kon­zerns.
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Kom­me­tar RM

Es mag in Ord­nung sein, wenn Swiss wie ande­re aus­län­di­sche Fir­men in der Schweiz unter­stützt wird. Es geht aber dabei um nichts ande­res als um die vie­len Schwei­ze­rin­nen und Schwei­zer, die bei Swiss arbei­ten. Aus ver­kehrs­po­li­ti­scher Sicht ist die­se Unter­stüt­zung abso­lut unnö­tig. Wenn in der Schweiz leis­tungs­fä­hi­ge Flug­hä­fen gebaut und betrie­ben wer­den und eine Nach­fra­ge nach Per­so­nen — und Fracht­flü­gen besteht, dann wird die­se Nach­fra­ge bedient — es gibt genug Flug­zeu­ge und Flug­un­ter­neh­men. Ein Kon­kurs von Swiss oder selbst Luft­han­sa ändert dar­an rein nichts!