Unfair niedrige Einspeisevergütungen? Nein!

Radio SRF 1, Espres­so, 11. Febru­ar 2020, 07:52 Uhr:

Wildwuchs bei Vergütung von Solarstrom
Der Solarverband fordert einen höheren und einheitlichen Mindesttarif bei der Vergütung von überschüssigem Solarstrom.

[...] was man in gewissen Schweizer Gemeinden vom Elektrizitätswerk (EW) für seinen überschüssigen grünen Strom erhält, ist mager.

«Unsere grösste Fehlinvestition»
Eine Bündner Bauernfamilie kann ein Lied davon singen. Bei der Planung ihrer Solaranlage versprach man ihnen für überschüssigen Strom eine Vergütung von 30 Rappen pro Kilowattstunde. 
Noch während die Familie die Anlage plant und baut, schafft der Bun die Vergütung ab. Heute erhalten sie für überschüssigen Sonnenstrom acht Rappen pro kWh. «Wir hatten mit rund 6000 Franken pro Jahr gerechnet, heute sind es nur knapp die Hälfte», sagt das Ehepaar zum SRF-Konsumentenmagazin «Espresso». Rein finanziell sei es die grösste Fehlinvestition ihres Lebens. 
Die Bauern wollten allerdings nicht die Umwelt retten, sondern eine lukrative Anlage für ihre Altersvorsorge…

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Kom­men­tar:

Die Betrei­ber von Solar­an­la­gen wie die­se Bau­ern füh­len sich als Gut­men­schen, weil man ihnen ein­re­det, die­se Anla­gen sei­en gut für die Umwelt. Und wenn sie dabei noch gut ver­die­nen, füh­len sie sich gleich noch viel bes­ser.

In Tat und Wahr­heit ver­ur­sa­chen sie enor­me volks­wirt­schaft­li­che Kos­ten, ohne der Umwelt zu nüt­zen. Zudem sind sie tota­le Ego­is­ten: Wenn Solar­strom gefragt ist, ver­brau­chen sie ihn sel­ber… wenn er im Über­fluss vor­han­den ist, dass an den Bör­sen nega­ti­ve Prei­se bezahlt wer­den, sol­len ihnen die ande­ren den Über­fluss für viel Geld abkau­fen. So geht das nicht!

Und die Leu­te von SRF 1 soll­ten sich auch ein­mal ernst­haft mit der Sache befas­sen, bevor sie von Fair­ness schwa­feln.…