Tor- und Weisheiten von Down Under und NZZ

(W, fragt sich) War­um brennt’s in Aus­tra­li­en?

(W, liest in NZZ) Die Busch­feu­er sind auf eine unge­wöhn­lich lan­ge Dür­re, star­ke Win­de, gerin­ge Luft­feuch­tig­keit und hohe Tem­pe­ra­tu­ren zurück­zu­füh­ren.

(W, denkt laut nach) Ja, aber dar­um brennts doch noch lan­ge nicht! Ein 45 Grad war­mer Busch, tro­cke­nes Gras ent­flam­men nicht ein­fach so. Da gibt’s doch kei­ne Selbst­ent­zün­dung, wie in einem feuch­ten, gären­den Heu­stock.

(W, sieht sei­ne Frau mit Korb sau­be­rer Wäsche, denkt wei­ter laut nach) Der tro­cke­ne Busch brennt doch genau so wenig wie 45 Grad war­me Unter­ho­sen, frisch aus dem Wäsche­trock­ner, nach Eco-freund­li­chem Schon­gang.

(W, ver­tieft den­kend) Resis­ten­te Bak­te­ri­en, Pil­ze, Viren könn­ten bei die­ser nied­ri­gen Tem­pe­ra­tur noch über­le­ben, also viel­leicht doch mal im 90 Grad Baum­woll­zy­klus waschen – der Hygie­ne und Gesund­heit zulie­be. In Flam­men auf­ge­hen tun die Hosen trotz­dem nicht.

(W, liest wei­ter in NZZ) Die Busch­feu­er sind aller­dings auch ein wich­ti­ger Bestand­teil des Öko­sys­tems des aus­tra­li­schen Kon­ti­nents. So hel­fen sie bei­spiels­wei­se eini­gen Pflan­zen­ar­ten wie Euka­lyp­ten und Bank­si­en, ihre Samen­hül­sen zu öff­nen. Auch die Abori­gi­nes nut­zen das bewuss­te Legen von Busch­feu­ern seit Jahr­tau­sen­den für ihre Zwe­cke, etwa für die Jagd oder um sich Wege durch die unweg­sa­me Vege­ta­ti­on zu bah­nen.

(W, noch ver­tief­ter den­kend) Genau, wie über­all, auch in Cali­for­ni­en. Und wenn’s Blit­ze gewit­tert, brennt’s dann halt mal! Gott­lob! Nur unse­re Kli­ma­hys­te­ri­ker und msm glau­ben, der Busch bren­ne bei 45 Grad von allei­ne. War­um nicht auch die Unter­ho­sen in der Wasch­ma­schi­ne?

(Ws Frau, mischt sich ein) Im Tumb­ler ist es sehr heiss und win­det wie ver­rückt. Wenn schon, wür­den dort die Unter­ho­sen Feu­er fan­gen, und nicht in der feuch­ten Wasch­ma­schi­ne.

Da sieht man wie­der, wie­viel ein alter weis­ser Mann vom Haus­halt ver­steht.