Fürstenlöhne und Bettlerpreise — geht das?

Eine Hür­de auf dem Weg zum Abschluss eines Rah­men­ab­kom­mens sind die flan­kie­ren­den Mass­nah­men, mit denen die Schweiz ihre hohen Löh­ne gegen die Kon­kur­renz aus der EU schützt.”
(NZZ, 27. Juni 2018, “Die EU nähert sich der Schweiz an”.)

Wir kön­nen ja froh sein, wol­len aus­län­di­sche Expor­teu­re in die Schweiz die schwei­ze­ri­schen Pro­du­zen­ten gleich frei­wil­lig schüt­zen, indem sie von Schwei­zer Kun­den eben­so hohe Prei­se ver­lan­gen wie letz­te­re. Sonst gäbe es doch sicher flan­kie­ren­de Mass­nah­men zum Schutz der Hoch­preis­in­sel. Oder gibt es da einen Unter­schied zum Schutz einer Hoch­lohn­in­sel?

Ok, war­ten wir ein­mal ab, was pas­siert, wenn die Import­prei­se durch Regu­lie­run­gen auf das Niveau von Bur­ki­na Faso gedrückt wor­den sind… Ver­mut­lich wer­den wir dann mit flan­kie­ren­den Mass­nah­men gegen Dum­ping-Import­prei­se vor­ge­hen wol­len.

Ver­rück­te Welt!

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