Sensationeller Zufall: SRG kostet pro Person genau soviele Franken wie das Jahr Tage hat

Radio- und Fern­seh­ab­ga­be 2019: einen Fran­ken pro Tag

Bern, 18.10.2017 — 365 Fran­ken pro Jahr: So viel müs­sen alle Schwei­zer Haus­hal­te ab dem 1. Janu­ar 2019 für die Radio- und Fern­seh­ab­ga­be bezah­len (…).
Die neue Radio- und Fern­seh­ab­ga­be (…) wird am 1. Janu­ar 2019 ein­ge­führt. Ab die­sem Zeit­punkt wer­den alle Schwei­zer Haus­hal­te einen Bei­trag an die Finan­zie­rung der SRG sowie der regio­na­len Radio- und Fern­seh­sen­der leis­ten, und zwar einen Bei­trag von einem Fran­ken pro Tag bzw. 365 Fran­ken pro Jahr anstatt aktu­ell 451 Fran­ken. (…)

Das UVEK wird nach Kon­sul­ta­ti­on mit dem Preis­über­wa­cher die Abga­be­ta­ri­fe im Jahr 2020 und danach alle zwei Jah­re über­prü­fen.

Kom­men­tar:

Die­ser Befund erleich­tert auch das Leben von Preis­über­wa­cher Mei­er­hans enorm. Künf­tig muss er sich nicht mehr mit schön­fri­sier­ten Kos­ten­be­rech­nun­gen des Mono­pols her­um­schla­gen, son­dern nur noch prü­fen, ob allen­falls eine Preis­er­hö­hung von 365 auf 366 Fran­ken gerecht­fer­tigt ist.

Dies wäre dann und nur dann der Fall, wenn ein Schalt­jahr zu erwar­ten ist.

Mit die­sem ele­gan­ten Trick ver­sucht der Bun­des­rat, der No-Bil­lag-Initia­ti­ve den Wind aus den zur­zeit pral­len Segeln zu neh­men.

2 Comments

Filed under Uncategorized

2 Responses to Sensationeller Zufall: SRG kostet pro Person genau soviele Franken wie das Jahr Tage hat

  1. Realist

    unse­re Fami­lie wird der “no bil­lag” auf jeden Fall zustim­men. Kei­ne Dis­kus­si­on nötig. Wir hof­fen natür­lich, dass da ein biss­chen Schwung in die Bude kommt. Das “vie­len Dank für die tol­len (Radio-)Sendungen” kann ich schon nicht mehr hören.

    Seich­ter ist nicht mehr mög­lich.

    • Naja, ich auch. Ja für No-Bil­lag! Und ja, bald müs­sen die SRG die Gebüh­ren erhö­hen, weil sie wegen all der Eigen­wer­bung und Ein­mi­schung in den Abstim­mungs­kampf exor­bi­tan­te Oppor­tu­ni­täts­kos­ten haben (ent­gan­ge­ne Wer­be­ein­nah­men).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.