Gigachalberei: 400 Windenergieanlagen für 3 bis 4 Prozent unseres Stroms

Quel­le: Suis­se Eole und WWF pla­nen 400 Wind­ener­gie­an­la­gen tagesanzeiger.ch

Mit Ver­laub, nur die aller­gröss­ten Chal­ber kön­nen den Bau von 400 sol­chen Wind­rä­dern (s. Bild) für Hun­der­te Mil­lio­nen von Sub­ven­tio­nen zur Pro­duk­ti­on der lächer­li­chen Men­ge von 3 bis 4 Pro­zent unse­res Stroms ernst­haft in Erwä­gung zie­hen! Oder?

Zita­te aus dem TA-Arti­kel:

  • Der Bran­chen­ver­band der Win­de­n­ener­gie Suis­se Eole und die Umwelt­or­ga­ni­sa­ti­on WWF Schweiz set­zen sich gemein­sam für ein­ver­nehm­li­che und trag­ba­re Lösun­gen zur Umset­zung von Wind­pro­jek­ten ein.
  • An einem run­den Tisch dis­ku­tier­ten WWF und Suis­se Eole jeweils Beur­tei­lungs­kri­te­ri­en für Wind­ener­gie­pro­jek­te, Mass­nah­men zum Schutz der Natur, Beden­ken oder Ein­wän­de sei­tens der Umwelt­or­ga­ni­sa­ti­on und die Her­aus­for­de­run­gen für die Wind­bran­che. Die­se Mee­tings stün­den allen Ver­bän­den offen.

Aha. Wenn man natür­lich auf der Sei­te derer steht, wel­che die Hun­der­ten von Mil­lio­nen Sub­ven­tio­nen als Ertrag ver­bu­chen wer­den, dann ist der Bau von Wind­rä­dern viel­leicht gar nicht gar eine so gros­se Chal­be­rei. Wet­ten, dass sich dem run­den Tisch noch vie­le wei­te­re poten­zi­el­le Gewinn­ler anschlies­sen wer­den?

Da bin ich ein­mal gespannt, was pas­sie­ren wird, wenn sich die­je­ni­gen an den Tisch set­zen, wel­che die­se Gewin­ne ermög­li­chen sol­len  — die Strom­kon­su­men­ten und die Steu­er­zah­ler. Wet­ten, dass die Schwei­zer nicht so blöd sind?

2 Comments

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2 Responses to Gigachalberei: 400 Windenergieanlagen für 3 bis 4 Prozent unseres Stroms

  1. Realist

    Es geht doch gar nicht um den (“erneu­er­ba­ren”) Strom. Ich habe im Okto­ber einen Inves­tor getrof­fen, der in sol­ches Zeugs inves­tiert. Und er hat mir ganz ehr­lich gesagt, dass die­ses EEG (Deutsch­land, Ita­li­en etc) schlicht und ergrei­fend eine Lizenz zum Geld­dru­cken ist. Alles ande­re inter­es­siert ihn nicht.

    Es geht also — gelin­de aus­ge­drückt — um eine Umver­tei­lung des Ver­mö­gens. Nicht mehr und nicht weni­ger.

    Ich blei­be bei mei­ner Aus­sa­ge: Ener­gie­wEN­DE! Je frü­her wir den Schwach­sinn beEN­DEn, des­to bes­ser für das “gemei­ne Volch” (Steu­er­zah­ler) und die Wirt­schaft.

  2. Ja, klar, das ist eine Lizenz zum Geld­dru­cken. In Deutsch­land wer­den Wind­rä­der z.T. sub­ven­tio­niert, die über­haupt nicht pro­du­zie­ren, weil ihr Strom gar nicht abtrans­por­tiert wer­den könn­te.

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