Finma beseitigt letztes Quentchen Wettbewerb im Gesundheitswesen

Fin­ma greift bei Kran­ken­kas­sen durch

Rabat­te bei Kol­lek­tiv­ver­si­che­run­gen sol­len fal­len. Der schwei­ze­ri­schen Finanz­markt­auf­sicht Fin­ma sind Ra­batte bei Kol­lek­tiv­ver­si­che­run­gen ein Dorn im Auge. Sie taxiert sie als unge­recht­fer­tigt. Nach Ansicht der Fin­ma dür­fen Ein­zel­ver­si­cher­te bei einer Kran­ken­kas­se für glei­che Leis­tun­gen nicht mehr bezah­len als Kol­lek­tiv­ver­si­cher­te. Sie greift damit ein bis jetzt bran­chen­üb­li­ches Preis­be­rech­nungs­mo­dell an, wie die Spre­che­rin der Bas­ler Sym­pa­ny, Jac­que­line Per­re­gaux, gegen­über der BaZ bestä­tigt. Anders als ande­re Kas­sen hat Sym­pa­ny die Vor­ga­ben der Fin­ma bereits durch­ge­setzt. Quer­fi­nan­zie­run­gen und damit ver­bun­de­ne Rabat­te sei­en redu­ziert respek­ti­ve eli­mi­niert wor­den», hält Sym­pa­ny-CEO Rue­di Boden­mann im soeben erschie­ne­nen Geschäfts­be­richt für das ver­gan­ge­ne Jahr fest. Die Fol­ge davon ist, dass die meis­ten der Kollektiv­versicherten seit dem neu­en Jahr ­Prä­mi­en­er­hö­hun­gen von min­des­tens fünf Pro­zent ver­kraf­ten müs­sen. «In Ein­zel­fäl­len schlägt der Weg­fall des Kol­lek­tiv­ra­bat­tes noch stär­ker zu Buche und über­steigt die Zehn-Pro­zent-Mar­ke», wie Per­re­gaux bestä­tigt.

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Wett­be­werb schliesst gera­de auch ein, dass ver­schie­de­ne Kun­den für gleich Leis­tun­gen unter­schied­li­che Prei­se zah­len.