Peter Morf: Schweiz für einmal nicht am Pranger

Lesen Sie den vor­züg­li­chen Kom­men­tar von Peter Morf in der Finanz und Wirt­schaft.

Die Schweiz kann von den Ent­hül­lun­gen um die Steu­er­oa­sen pro­fi­tie­ren, sofern sie am ein­ge­schla­ge­nen Kurs fest­hält.

Zitat: “Wenn dann noch ein obrigkeitsstaat­liches Ver­hält­nis zwi­schen Bür­ger und Staat, ein höchst intrans­pa­ren­tes Steu­er­sys­tem sowie die leicht­fer­ti­ge Ver­schleu­de­rung von Steu­er­gel­dern hin­zu­kom­men, gibt es kein Hal­ten mehr. Das sind auch gleich die Haupt­grün­de, war­um sich die Steu­er­flucht aus der Schweiz in ver­gleichs­wei­se engen Gren­zen hält: Die Steuer­belastung ist eini­ger­mas­sen mode­rat, das Sys­tem ist mit ver­tret­ba­rem Auf­wand durch­schau­bar, die Staats­fi­nan­zen sind intakt, und Steu­er­gel­der wer­den nicht in gros­sem Stil ver­schwen­det.

witzbold