Category Archives: Denksport

Grüne Zauberlehrlinge von der Rolle

GruenerBefreiungsschlagGrü­ne for­dern:
Damit das Kli­ma nicht voll­stän­dig aus dem Ruder läuft, müs­se die Schweiz

ihren CO2-Aus­stoss bis 2030 um min­des­tens 60 Pro­zent redu­zie­ren. Bes­ser noch sei­en 75 Pro­zent.

Kom­men­tar

Der Anteil der Schweiz an den welt­wei­ten CO2-Emis­sio­nen liegt bei etwa einem Pro­mil­le. Selbst wenn die Schweiz die Emis­si­on von CO2 voll­stän­dig ver­bie­ten wür­de, hät­te dies kei­nen spür­ba­ren Ein­fluss auf die welt­wei­ten CO2-Emis­sio­nen. Aller­dings wäre die Schweiz erle­digt, gar kei­ne Fra­ge.

Aber die ernst­haf­ten Pro­ble­me fan­gen schon bei weni­ger dras­ti­schen Vor­schrif­ten an: Jede stren­ge­re Emis­si­ons­vor­schrift der Schweiz im Ver­gleich zu den Vor­schrif­ten an wich­ti­gen aus­län­di­schen Wirt­schafts­stand­or­ten ver­min­dert die inter­na­tio­na­le Wett­be­werbs­fä­hig­keit des Werk­plat­zes Schweiz und unse­ren Wohl­stand.

Aber der per­ver­ses­te Zau­ber folgt erst noch: Die welt­wei­ten CO2-Emis­sio­nen wer­den — zwar kaum spür­bar, aber wenn schon — zuneh­men und nicht abneh­men, wenn wir hier stren­ge­re Vor­schrif­ten haben als alle ande­ren Län­der. Die beson­ders CO2-träch­ti­gen Pro­duk­ti­ons­zwei­ge wer­den aus der Schweiz in Län­der mit weni­ger stren­gen Vor­schrif­ten aus­ge­la­gert. Von die­sem so genann­ten Leaka­ge (Leck) — Effekt haben die selbst­er­nann­ten Umwelt­spe­zia­lis­ten, die Grü­nen, offen­bar noch nie was gehört.

teufel-rechtsDie Grünen zerstören nicht nur dieGrüne Teufel nationale Wirtschaft, sondern auch die Umwelt!

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Ich werde jedenfalls schamlos immer den billigsten Anbieter wählen …

wozu sollten denn Liberalisierung und Wettbewerb sonst gut sein?

Aber lesen Sie sel­ber:

Die Befürch­tung: Wenn die Kun­den ihren Strom­an­bie­ter frei wäh­len kön­nen, wech­seln sie scha­ren­wei­se zu den güns­tigs­ten Anbie­tern, die bil­lig impor­tier­ten Koh­le- oder Atom­strom ver­kau­fen. Teu­re­rer Strom aus erneuer­baren Quel­len hin­ge­gen wird von der Mehr­heit ver­schmäht. Hier geht’s wei­ter: Grü­ne Angst vor frei­em Strom­markt — tagesanzeiger.ch.

Wer­bung

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Ich werde jedenfalls schamlos immer den billigsten Anbieter wählen …

wozu sollten denn Liberalisierung und Wettbewerb sonst gut sein?

Aber lesen Sie sel­ber:

Die Befürch­tung: Wenn die Kun­den ihren Strom­an­bie­ter frei wäh­len kön­nen, wech­seln sie scha­ren­wei­se zu den güns­tigs­ten Anbie­tern, die bil­lig impor­tier­ten Koh­le- oder Atom­strom ver­kau­fen. Teu­re­rer Strom aus erneuer­baren Quel­len hin­ge­gen wird von der Mehr­heit ver­schmäht. Hier geht’s wei­ter: Grü­ne Angst vor frei­em Strom­markt — tagesanzeiger.ch.

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Econ 101 …

… is killing America

… is what is needed most
by Peter Boettke

Na, was jetzt? Bil­den Sie sich Ihr Urteil.

Bean etc

(vlnr: Lind, Atkin­son, Atkin­son, Boett­ke)

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by | 9. Juli 2013 · 18:21

Sara Stalder: Produzenten sollen zahlen, nicht Konsumenten

20130505-090328.jpg

Ja! Genau! Es ist doch eine rie­sen Saue­rei, dass die Pro­du­zen­ten immer wie­der ver­su­chen, ihre Kos­ten für Roh­stof­fe, Vor­leis­tun­gen, Pro­duk­ti­ons­ge­bäu­de und Maschi­nen sowie für die Löh­ne ihrer Mit­ar­bei­ter ein­fach auf die Pro­duk­te abzu­wäl­zen und so letzt­lich von den Kon­su­men­ten bezah­len zu las­sen.

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Sara Stalder: Produzenten sollen zahlen, nicht Konsumenten

20130505-090328.jpg

Ja! Genau! Es ist doch eine rie­sen Saue­rei, dass die Pro­du­zen­ten immer wie­der ver­su­chen, ihre Kos­ten für Roh­stof­fe, Vor­leis­tun­gen, Pro­duk­ti­ons­ge­bäu­de und Maschi­nen sowie für die Löh­ne ihrer Mit­ar­bei­ter ein­fach auf die Pro­duk­te abzu­wäl­zen und so letzt­lich von den Kon­su­men­ten bezah­len zu las­sen.

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Hollande bricht eine Lanze für die Einlage-Garantie

French President meets with Spanish Prime Minister Mariano Rajoy

Quel­le: Han­dels­blatt Online

Sol­len gut situ­ier­te Bank­kun­den einen Bei­trag bei der Sanie­rung ver­schul­de­ter Staa­ten leis­ten? Die Zypern-Ret­tung soll nach dem Wil­len der Regie­rungs­chefs Frank­reichs und Spa­ni­ens eine Aus­nah­me blei­ben.

Kom­men­tar RM: Die­ser Hol­lan­de ist ein Witz­bold der Extra­klas­se oder ein unver­bes­ser­li­cher psy­cho-sozio­ro­man­ti­scher Träu­mer. Das ist kei­ne Lan­ze für die Ein­la­ge-Garan­tie … oder eben eine gebro­che­ne Lan­ze. (Wozu eine gebro­che­ne Lan­ze gut sein soll, war mir übri­gens schon immer unklar.) Das Publi­kum wird anti­zi­pie­ren, dass der ers­ten Aus­nah­me mit gros­ser Wahr­schein­lich­keit vie­le wei­te­re fol­gen könn­ten, und ent­spre­chen­de Dis­po­si­tio­nen tref­fen. Oder wie war das schon mit den EU-Fit­ness­re­geln betref­fend Staats­ver­schul­dung? Wie mit der x-ten ulti­ma­ti­ven Ret­tung?

Das Zypern-Bei­spiel hat — wenn über­haupt — einen ein­zi­gen posi­ti­ven Aspekt: Näm­lich den, dass klar wird, dass Ein­la­gen­ver­si­che­run­gen nichts wert sind. Ent­we­der sorgt man dafür, dass man gar kein Ver­mö­gen mehr hat (und hofft wie alle ande­ren, bei Bedarf von der Umver­tei­lung pro­fi­tie­ren zu kön­nen), oder man teilt sein Ver­mö­gen auf vie­le klei­ne­re Ein­hei­ten auf und ver­steckt die­se, so gut es eben geht (bis hin zur Anla­ge in Rot­wein und Whis­ky). Da aber der Gebrauch von Bar­geld und Bank­ein­la­gen als Zah­lungs­mit­tel im Ver­gleich zu Wein, Whis­ky, Häu­sern und Eisen­bahn­li­ni­en mas­si­ve Trans­ak­ti­ons­kos­ten­ein­spa­run­gen bedeu­te­te, wird die­se Vor­sichts­stra­te­gie erheb­li­che volks­wirt­schaft­li­che Ver­lus­te gene­rie­ren. Noch mehr Ver­lus­te.…

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200 Stunden Ökonomie-Unterricht

schulevia Wirt­schafts­wo­che. Der Deut­sche Leh­rer­ver­band hat sich für mehr öko­no­mi­sche Grund­bil­dung für alle Schü­ler aus­ge­spro­chen. „Ent­schei­dend ist aus mei­ner Sicht, dass es in der Sum­me rund 200 Stun­den Unter­richt wer­den“, sag­te der Ver­bands­prä­si­dent. „Allein das bedeu­tet umge­rech­net auf ein eige­nes zwei­stün­di­ges Fach: zwei­ein­halb Schul­jah­re Unter­richt in die­sem Fach.“

RM: Da wäre wohl eine sozi­al­ro­man­ti­sche Indok­tri­na­ti­on zu erwar­ten, wenn die Leh­rer eine sol­che Aus­bil­dung sel­ber voll­zie­hen woll­ten. Viel­leicht könn­te man an ihrer Stel­le Uni-Assis­ten­ten ein­set­zen…

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by | 12. März 2013 · 23:29

200 Stunden Ökonomie-Unterricht

schulevia Wirt­schafts­wo­che. Der Deut­sche Leh­rer­ver­band hat sich für mehr öko­no­mi­sche Grund­bil­dung für alle Schü­ler aus­ge­spro­chen. „Ent­schei­dend ist aus mei­ner Sicht, dass es in der Sum­me rund 200 Stun­den Unter­richt wer­den“, sag­te der Ver­bands­prä­si­dent. „Allein das bedeu­tet umge­rech­net auf ein eige­nes zwei­stün­di­ges Fach: zwei­ein­halb Schul­jah­re Unter­richt in die­sem Fach.“

RM: Da wäre wohl eine sozi­al­ro­man­ti­sche Indok­tri­na­ti­on zu erwar­ten, wenn die Leh­rer eine sol­che Aus­bil­dung sel­ber voll­zie­hen woll­ten. Viel­leicht könn­te man an ihrer Stel­le Uni-Assis­ten­ten ein­set­zen…

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by | 12. März 2013 · 23:29

Schützt uns vor dem Konsumentenschutz!

Gammelfleisch

Die Expo­nen­ten der Alli­anz der Kon­su­men­ten­schutz-Orga­ni­sa­tio­nen (v.l.n.r.) Mathieu Fleu­ry (FRC), Sara Stal­der (SKS) und Lau­ra Regaz­zo­ni (acsi) stel­len bei einer Fleisch­kon­trol­le fest, dass nach Ver­pa­ckungs­da­tum längst abge­lau­fe­nes Fleisch immer noch von her­aus­ra­gen­der Qua­li­tät ist.

Es geht nicht dar­um, den Mahn­fin­ger zu heben, son­dern zu zei­gen, wie man Abfäl­le ver­mei­den könn­te“, erklär­te Sara Stal­der. Bei den Tests sei die Hälf­te der Pro­duk­te einen Monat nach dem Halt­bar­keits­da­tum noch pro­blem­los ess­bar gewe­sen, sag­te Mathieu Fleu­ry. Laut Stal­der besteht das Pro­blem dar­in, dass die Fir­men die Halt­bar­keit ihrer Pro­duk­te sel­ber fest­le­gen kön­nen. Vie­le Unter­neh­men set­zen das Ablauf­da­tum absicht­lich zu früh an, um ihre Absät­ze zu stei­gern. Stal­der for­dert des­halb, dass die Min­dest­halt­bar­keits­da­ten vom Bund bestimmt wer­den.

Kom­men­tar RMWir sind bis­her davon aus­ge­gan­gen, dass die Kun­den das Fleisch vor dem ange­ge­be­nen Halt­bar­keits­da­tum kau­fen und es auch vor bis kurz nach die­sem Datum kon­su­mie­ren. Nun scheint es aber viel­mehr so zu sein, dass die Kun­den das Fleisch kau­fen und bis zum Halt­bar­keits­da­tum auf­be­wah­ren, um es kurz danach weg­zu­wer­fen. Die Kun­den wol­len ein­fach Fleisch im Kühl­fach haben, sei es nun zu Kon­sum­zwe­cken oder auch nicht. Nur so ist näm­lich erklär­bar, dass die Fir­men mit kür­ze­ren Halt­bar­keits­fris­ten den Gesamt­kon­sum akur­beln, und die Kun­den die Abfall­ber­ge wach­sen las­sen kön­nen. Dehnt der Bund bei­spiels­wei­se die Halt­bar­keits­frist des Wie­ner­lis von 2 auf 4 Wochen aus, dann muss  eine Fami­lie, die stän­dig 4 Wie­ner­li im Kühl­schrank haben will, pro Jahr nur noch 52 statt vor­her 104 Wie­ner­lis kau­fen. Der Abfall­berg wird dabei nach Adam Rie­se eben­so hal­biert wie der Umsatz der Wie­ner­li­an­bie­ter. Wenn die Fami­lie das eine oder ande­re Paar Wie­ner­li kon­su­miert, redu­ziert sich der Abfall­berg ent­spre­chend noch mehr. (Vgl. auch Bericht in “Süd­ost­schweiz Gesamt­aus­ga­be” vom 18. 12. 2012, S. 19).

Rechnung auf Papier statt elektronisch: Belohnung ja, Strafe nein

Neben der Fleisch­sa­che ärgert sich Sara Stal­der laut “Tages­an­zei­ger” vom 18. 12. 2012, S. 35, auch dar­über, dass heut­zu­ta­ge für Papier­rech­nun­gen (z.B. für Tele­fon und Inter­net, für Ver­si­che­run­gen u.dgl.) immer mehr Rech­nungs­zu­schlä­ge erho­ben wer­den. Sie befür­wor­tet bzw. setzt sich vehe­ment dafür ein, dass statt­des­sen eine Rech­nungs­re­duk­ti­on erhält, wer sich auf dem kos­ten­güns­ti­ge­ren elek­tro­ni­schen Weg Rech­nung stel­len lässt.

Kom­men­tar RMNatür­lich erach­ten wir es auch als Schwei­ne­rei, dass die Kos­ten der Rech­nungs­stel­lung dem Rech­nungs­emp­fän­ger belas­tet wer­den. Ursa­che, dass es über­haupt dazu kommt, ist ja nicht, dass der Käu­fer etwas kau­fen will, son­dern klar, dass der Ver­käu­fer die­sem etwas auf­ge­drängt hat. Es ist schon eine Zumu­tung, dafür über­haupt etwas zah­len zu müs­sen. Aber einen Haken hat der Vor­schlag einer Beloh­nung der eRe­ch­nungs­emp­fän­ger doch: es erin­nert aus der Sicht des Papier­rech­nungs­zah­ler irgend­wie an eine Stra­fe, die­se Beloh­nung nicht zu erhal­ten.

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