Category Archives: Staatskapitalismus

Politik: Offene Tür für jeden erdenklichen Bullshit — mit dem Geld der anderen

IMG_1726.JPGDie Zei­tun­gen sind über­füllt mit sol­chen Minia­tur­mel­dun­gen auf irgend­wel­chen Neben­sei­ten, die kei­ner liest. Aber was zum Teu­fel sind Mehr­ge­nera­tio­nen-Wohn­pro­jek­te? Sind das Wohn­si­los für Sin­gles und jün­ge­re Fami­li­en, die im Hin­ter­hof noch mit einer Grup­pe von roll­stuhl­gän­gi­gen Stöck­lis, einer Alters­turn­hal­le und einem Ein­stell­raum für Rol­la­to­ren ergänzt wer­den? War­um ist das alters­durch­misch­te Woh­nen sozi­al wich­tig und wert­voll? Aus wel­chen Grün­den ver­sagt der Markt und stellt nur Wohn­ghet­tos für Jun­ge, Mitt­le­re und Alte bereit? Ver­sagt der Markt über­haupt — oder sind Mehr­ge­nera­tio­nen-Wohn­sied­lun­gen nur eine Ide­al­vor­stel­lung der Sozi­al­po­li­ti­ker, wäh­rend im Markt weder Jun­ge noch Mitt­le­re noch Alte zwangs­durch­mischt wer­den wol­len?

Und was heisst Pro­jek­te anstos­sen? Wer­den Über­bau­un­gen für Mehr­ge­nera­tio­nen-Wohn­ge­mein­schaf­ten (MG-WG) in Zukunft sub­ven­tio­niert, damit nach­her durch ver­bil­lig­te Mie­ten durch­misch­te Bewoh­ner ange­zo­gen wer­den, die sich bei nor­ma­len Mie­ten nie und nim­mer durch­mi­schen wol­len wür­den? Wird eine KMV — eine kos­ten­de­cken­de Miet­ver­gü­tung — ein­ge­rich­tet, also auf der Mie­te der Ghet­to-Sied­lun­gen eine Abga­be erho­ben, mit der die Mie­ten in MG-WG  gesenkt wer­den?

Je mehr Fra­gen einem zu die­ser Sache in den Sinn kom­men, des­to stärns­ver­rück­ter wird man. Die­se BDP geht einem gehö­rig auf den Sack! Über­all for­dert sie irgend­wel­che sozia­lis­ti­sche Staats­tä­tig­kei­ten. Es wird Zeit, dass der Wäh­ler die­se Bull­shit­de­mo­kra­ten mit ihrem popu­lis­tisch-oppor­tu­nis­ti­schen Unpro­gramm wie­der zum Ver­schwin­den bringt. Wer Kom­mu­ni­ta­ris­mus wünscht, der wählt bes­ser das Ori­gi­nal, die SP, da weiss man, was man hat!

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Filed under Politikerversagen, Privateigentum, Staatskapitalismus, Verstaatlichung, Weg in die Knechtschaft

Politik: Offene Tür für jeden erdenklichen Bullshit — mit dem Geld der anderen

IMG_1726.JPGDie Zei­tun­gen sind über­füllt mit sol­chen Minia­tur­mel­dun­gen auf irgend­wel­chen Neben­sei­ten, die kei­ner liest. Aber was zum Teu­fel sind Mehr­ge­nera­tio­nen-Wohn­pro­jek­te? Sind das Wohn­si­los für Sin­gles und jün­ge­re Fami­li­en, die im Hin­ter­hof noch mit einer Grup­pe von roll­stuhl­gän­gi­gen Stöck­lis, einer Alters­turn­hal­le und einem Ein­stell­raum für Rol­la­to­ren ergänzt wer­den? War­um ist das alters­durch­misch­te Woh­nen sozi­al wich­tig und wert­voll? Aus wel­chen Grün­den ver­sagt der Markt und stellt nur Wohn­ghet­tos für Jun­ge, Mitt­le­re und Alte bereit? Ver­sagt der Markt über­haupt — oder sind Mehr­ge­nera­tio­nen-Wohn­sied­lun­gen nur eine Ide­al­vor­stel­lung der Sozi­al­po­li­ti­ker, wäh­rend im Markt weder Jun­ge noch Mitt­le­re noch Alte zwangs­durch­mischt wer­den wol­len?

Und was heisst Pro­jek­te anstos­sen? Wer­den Über­bau­un­gen für Mehr­ge­nera­tio­nen-Wohn­ge­mein­schaf­ten (MG-WG) in Zukunft sub­ven­tio­niert, damit nach­her durch ver­bil­lig­te Mie­ten durch­misch­te Bewoh­ner ange­zo­gen wer­den, die sich bei nor­ma­len Mie­ten nie und nim­mer durch­mi­schen wol­len wür­den? Wird eine KMV — eine kos­ten­de­cken­de Miet­ver­gü­tung — ein­ge­rich­tet, also auf der Mie­te der Ghet­to-Sied­lun­gen eine Abga­be erho­ben, mit der die Mie­ten in MG-WG  gesenkt wer­den?

Je mehr Fra­gen einem zu die­ser Sache in den Sinn kom­men, des­to stärns­ver­rück­ter wird man. Die­se BDP geht einem gehö­rig auf den Sack! Über­all for­dert sie irgend­wel­che sozia­lis­ti­sche Staats­tä­tig­kei­ten. Es wird Zeit, dass der Wäh­ler die­se Bull­shit­de­mo­kra­ten mit ihrem popu­lis­tisch-oppor­tu­nis­ti­schen Unpro­gramm wie­der zum Ver­schwin­den bringt. Wer Kom­mu­ni­ta­ris­mus wünscht, der wählt bes­ser das Ori­gi­nal, die SP, da weiss man, was man hat!

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Unia und SEV fordern Bindungen, wie sie die Eisenbahnindustrie schon einmal ins Verderben geführt haben!

SpuhlerHead­lines von Hubert Moo­ser, Front­sei­te BaZ, 12. Juni 2014 (Aus­zü­ge)

  • Stu­die der Metron Ver­kehrs­pla­nung AG: Die Schwei­zer Bahn­in­dus­trie ist inter­na­tio­nal gut auf­ge­stellt und kon­kur­renz­fä­hig.
  • Die­se Ent­wick­lung sei haupt­säch­lich von der Stad­ler Rail AG getra­gen wor­den.
  • Die star­ke Posi­ti­on der Schweiz in die­sem Bereich sei aber län­ger­fris­tig nicht ge­sichert.
  • Wol­le die Schweiz aber wei­ter eine füh­ren­de ­Rol­le spie­len, müs­se man die­se Bran­che gezielt för­dern. Die Auf­trag­ge­ber der Stu­die, die Gewerk­schaf­ten Unia und ­Eisen­bah­ner­ver­band (SEV), stel­len ent­spre­chen­de For­de­run­gen: «Betrie­be mit hohem Wert­schöp­fungs­an­teil in der Schweiz soll man bei der Auf­trags­ver­ga­be berück­sich­ti­gen», sagt SP-Natio­nal­rat Cor­ra­do Par­di­ni. SEV-Prä­si­dent Gior­gio Tuti for­dert: Die SBB müss­ten sich in Zukunft stär­ker an For­schung und Ent­wick­lung betei­li­gen.

Kom­men­tar Regu­lato­ry Mad­ness:

  • Ers­tens hat sich die Stad­ler Rail AG aus der Asche der alten Eisen­bahn­in­dus­trie wie ein Phö­nix erho­ben. Die­ses Pri­vat­un­ter­neh­men — und nicht die Schweiz — hat eine star­ke Posi­ti­on.
  • Zwei­tens wur­de frü­her die Eisen­bahn­in­dus­trie gezielt durch die SBB geför­dert. Lez­te­re hat sich beson­ders stark an F&E von ein­hei­mi­schen Wag­gon- und Loko­mo­tiv­fa­bri­ken betei­ligt.
  • Drit­tens genoss die Eisen­bahn­in­dus­trie mit die­sen k.u.k. Lie­fer­be­zie­hun­gen zur SBB immer mehr das Leben einer geschütz­ten Werk­statt .…. und
  • ging — vier­tens — dar­ob kläg­lich unter.

So nach­zu­le­sen im Kapi­tel 17 “Schie­nen­fahr­zeug­bau” einer Stu­die von Vater­laus, Sau­rer, Spiel­mann, Worm und Zen­häu­sern im Rah­men der Struk­tur­be­richt­erstat­tung des seco (Staat­li­che sowie pri­va­te Regeln und Struk­tur­wan­del, Struk­tur­be­richt­erstat­tung Nr. 28, Stu­di­en­rei­he des seco, Bern 2005).

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Energie“strategie“propaganda X = U

 

Das UVEK will mit Vide­os bei Jun­gen für die „Energie“strategie” 2050 wer­ben, die — genau genom­men und zum Glück — noch gar nicht beschlos­se­ne Sache ist.

Es ist unge­heu­er­lich, mit wel­chen Falsch­aus­sa­gen die Vide­os gespickt sind! Hier nur ein paar Bei­spie­le:

  • Gespar­te Ener­gie sei gespar­tes Geld.
    Das trifft nur für inef­fi­zi­en­te Ener­gie­ein­sät­ze zu. Im Nor­mal­fall spart aber die Schweiz durch den effi­zi­en­ten Ein­satz von Ener­gie enor­me Men­gen an ande­ren Res­sour­cen (Arbeit, Boden, Kapi­tal, Zeit) und erreicht nur dank hohem Ener­gie­ein­satz ihren heu­ti­gen Wohl­stand. Die dro­hen­de Ener­gie­un­ter­ver­sor­gung (sei es durch Ratio­nie­rung oder exor­bi­tan­te Prei­se) wür­de nichts “spa­ren”, son­dern im Gegen­teil unse­ren Wohl­stand absin­ken las­sen.
  • Mit der Energie“strategie” 2050 sol­len für Gebäu­de­sa­nie­run­gen meh­re­re hun­dert Mil­lio­nen Fran­ken bereit­ge­stellt sein.
    In Tat und Wahr­heit fal­len die­se Mit­tel nicht wie Man­na vom Him­mel, son­dern müs­sen mit Steu­ern und Abga­ben auf­ge­bracht wer­den. Effi­zi­en­te Gebäu­de­sa­nie­run­gen las­sen sich durch die ein­ge­spar­te Ener­gie finan­zie­ren, brau­chen also kei­ne sol­chen Zusatz­mit­tel. Bund und Kan­to­ne wol­len aber unwirt­schaft­li­che Gebäu­de­sa­nie­run­gen unter­stüt­zen. Dadurch gewin­nen die Gebäu­de­be­sit­zer, jedoch gewin­nen sie mit Sicher­heit weni­ger als die Nicht-Gebäu­de­be­sit­zer an Steu­ern ver­lie­ren. Die Schweiz wird ins­ge­samt ärmer. Der Bund will die­sen Irr­sinn trotz­dem umset­zen — nur um den Ener­gie­be­darf run­ter­zu­fah­ren, kos­te es, was es wol­le.
  • Neue erneu­er­ba­re Ener­gi­en (PV, Wind) wür­den kei­ne Abfäl­le erge­ben und kei­ne Treib­haus­gas­emis­sio­nen ver­ur­sa­chen. Rich­tig ist, dass Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen und Wind­rä­der bis zur Mon­ta­ge enor­me Men­gen an Ener­gie ver­brau­chen (graue Ener­gie). Bei der PV ist in vie­len Anwen­dungs­fäl­len noch nicht ein­mal sicher, ob sie — alles ein­ge­rech­net über ihre gesam­te Lebens­dau­er — net­to über­haupt Ener­gie erzeugt oder gar ver­nich­tet. Und natür­lich lan­den PV und Wind­rä­der am Schluss im Abfall. Bei der PV gibt es enor­me Kuba­tu­ren von extrem toxi­schem Mate­ri­al, das als Son­der­müll ent­sorgt wer­den muss. Die­se Ent­sor­gungs­kos­ten wer­den heu­te noch gar nicht ein­ge­rech­net. Sonst sähe die PV noch schlech­ter aus…
  • Mehr erneu­er­ba­re Ener­gie heis­se weni­ger Impor­te. Auch hier wird eher das Gegen­teil ein­tref­fen. PV und Wind­rä­der erge­ben Zap­pel­strom, der, wenn die Son­ne nicht scheint oder der Wind nicht bläst, schlicht aus­fällt. Die Spei­che­rung ist zu teu­er und kann nicht im nöti­gen Aus­mass erfol­gen. Aus die­sem Grund braucht es Koh­le-, Öl-, Gas- und Kern­kraft­wer­ke, die für die aus­fal­len­den Erneu­er­ba­ren jeder­zeit ein­sprin­gen kön­nen. Wenn wir also nicht genü­gend sol­che Back­up-Wer­ke haben, dann müs­sen wir ent­spre­chend Strom impor­tie­ren. Und wenn wir die­se Wer­ke sel­ber vor­hal­ten wol­len, dann müs­sen wir ent­spre­chend Brenn­stof­fe impor­tie­ren. Durch die neu­en Erneu­er­ba­ren wird die Ener­gie­aus­land­ab­hän­gig­keit der Schweiz kaum redu­ziert — ver­mut­lich wür­de sie sogar zuneh­men.
  • Inves­ti­tio­nen in der Schweiz wür­den Arbeits­plät­ze und Know-how made in Switz­er­land schaf­fen. Ja, selbst durch die sinn­lo­ses­te Tätig­keit und Erfin­dung wer­den Arbeits­plät­ze und Know-how geschaf­fen. Die Clean­tech-Lob­by reibt sich schon die Hän­de. Dadurch wür­den aber der Schweiz Res­sour­cen und Know-how für sinn­vol­le­re Tätig­kei­ten ent­ge­hen. Mit unnüt­zen Pyra­mi­den­bau­ten kann man die Leu­te beschäf­ti­gen — aber nicht ernäh­ren. Neben­bei erwähnt, hat sich die Clean­tech-Lob­by, trä­ge gewor­den durch eine Über­fül­le an Aufrä­gen zu her­vor­ra­gen­den Prei­sen, die But­ter von den fleis­si­ge­ren Chi­ne­sen vom Brot neh­men las­sen.
  • Zudem wür­den erneu­er­ba­re Ener­gi­en lang­fris­tig immer bil­li­ger und damit güns­ti­ger als die zuneh­mend knap­pen fos­si­len Ener­gi­en. Ist doch toll. War­um war­ten wir denn nicht ab, bis es so weit gekom­men ist und die Erneu­er­ba­ren nicht mehr geför­dert wer­den müs­sen?
  • Dank der For­schung gebe es heu­te intel­li­gen­te Hei­zun­gen und Häu­ser, die mehr Ener­gie pro­du­zie­ren, als sie ver­brau­chen! Die Hei­zung, die mehr Ener­gie abgibt als sie auf­nimmt kann es aus pickel­har­ten phy­si­ka­li­schen (ther­mo­dy­na­mi­schen) Grün­den nie und nim­mer geben. Das wäre ja dann das Per­pe­tu­um mobi­le oder das Schla­raf­fen­land.

Ein Ener­gie- und Umwelt­de­par­te­ment, das den Leu­ten sol­chen Cha­b­is auf­tischt, muss unver­züg­lich und rest­los aus­ge­mis­tet wer­den.

 

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Energie“strategie“propaganda X = U

 

Das UVEK will mit Vide­os bei Jun­gen für die „Energie“strategie” 2050 wer­ben, die — genau genom­men und zum Glück — noch gar nicht beschlos­se­ne Sache ist.

Es ist unge­heu­er­lich, mit wel­chen Falsch­aus­sa­gen die Vide­os gespickt sind! Hier nur ein paar Bei­spie­le:

  • Gespar­te Ener­gie sei gespar­tes Geld.
    Das trifft nur für inef­fi­zi­en­te Ener­gie­ein­sät­ze zu. Im Nor­mal­fall spart aber die Schweiz durch den effi­zi­en­ten Ein­satz von Ener­gie enor­me Men­gen an ande­ren Res­sour­cen (Arbeit, Boden, Kapi­tal, Zeit) und erreicht nur dank hohem Ener­gie­ein­satz ihren heu­ti­gen Wohl­stand. Die dro­hen­de Ener­gie­un­ter­ver­sor­gung (sei es durch Ratio­nie­rung oder exor­bi­tan­te Prei­se) wür­de nichts “spa­ren”, son­dern im Gegen­teil unse­ren Wohl­stand absin­ken las­sen.
  • Mit der Energie“strategie” 2050 sol­len für Gebäu­de­sa­nie­run­gen meh­re­re hun­dert Mil­lio­nen Fran­ken bereit­ge­stellt sein.
    In Tat und Wahr­heit fal­len die­se Mit­tel nicht wie Man­na vom Him­mel, son­dern müs­sen mit Steu­ern und Abga­ben auf­ge­bracht wer­den. Effi­zi­en­te Gebäu­de­sa­nie­run­gen las­sen sich durch die ein­ge­spar­te Ener­gie finan­zie­ren, brau­chen also kei­ne sol­chen Zusatz­mit­tel. Bund und Kan­to­ne wol­len aber unwirt­schaft­li­che Gebäu­de­sa­nie­run­gen unter­stüt­zen. Dadurch gewin­nen die Gebäu­de­be­sit­zer, jedoch gewin­nen sie mit Sicher­heit weni­ger als die Nicht-Gebäu­de­be­sit­zer an Steu­ern ver­lie­ren. Die Schweiz wird ins­ge­samt ärmer. Der Bund will die­sen Irr­sinn trotz­dem umset­zen — nur um den Ener­gie­be­darf run­ter­zu­fah­ren, kos­te es, was es wol­le.
  • Neue erneu­er­ba­re Ener­gi­en (PV, Wind) wür­den kei­ne Abfäl­le erge­ben und kei­ne Treib­haus­gas­emis­sio­nen ver­ur­sa­chen. Rich­tig ist, dass Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen und Wind­rä­der bis zur Mon­ta­ge enor­me Men­gen an Ener­gie ver­brau­chen (graue Ener­gie). Bei der PV ist in vie­len Anwen­dungs­fäl­len noch nicht ein­mal sicher, ob sie — alles ein­ge­rech­net über ihre gesam­te Lebens­dau­er — net­to über­haupt Ener­gie erzeugt oder gar ver­nich­tet. Und natür­lich lan­den PV und Wind­rä­der am Schluss im Abfall. Bei der PV gibt es enor­me Kuba­tu­ren von extrem toxi­schem Mate­ri­al, das als Son­der­müll ent­sorgt wer­den muss. Die­se Ent­sor­gungs­kos­ten wer­den heu­te noch gar nicht ein­ge­rech­net. Sonst sähe die PV noch schlech­ter aus…
  • Mehr erneu­er­ba­re Ener­gie heis­se weni­ger Impor­te. Auch hier wird eher das Gegen­teil ein­tref­fen. PV und Wind­rä­der erge­ben Zap­pel­strom, der, wenn die Son­ne nicht scheint oder der Wind nicht bläst, schlicht aus­fällt. Die Spei­che­rung ist zu teu­er und kann nicht im nöti­gen Aus­mass erfol­gen. Aus die­sem Grund braucht es Koh­le-, Öl-, Gas- und Kern­kraft­wer­ke, die für die aus­fal­len­den Erneu­er­ba­ren jeder­zeit ein­sprin­gen kön­nen. Wenn wir also nicht genü­gend sol­che Back­up-Wer­ke haben, dann müs­sen wir ent­spre­chend Strom impor­tie­ren. Und wenn wir die­se Wer­ke sel­ber vor­hal­ten wol­len, dann müs­sen wir ent­spre­chend Brenn­stof­fe impor­tie­ren. Durch die neu­en Erneu­er­ba­ren wird die Ener­gie­aus­land­ab­hän­gig­keit der Schweiz kaum redu­ziert — ver­mut­lich wür­de sie sogar zuneh­men.
  • Inves­ti­tio­nen in der Schweiz wür­den Arbeits­plät­ze und Know-how made in Switz­er­land schaf­fen. Ja, selbst durch die sinn­lo­ses­te Tätig­keit und Erfin­dung wer­den Arbeits­plät­ze und Know-how geschaf­fen. Die Clean­tech-Lob­by reibt sich schon die Hän­de. Dadurch wür­den aber der Schweiz Res­sour­cen und Know-how für sinn­vol­le­re Tätig­kei­ten ent­ge­hen. Mit unnüt­zen Pyra­mi­den­bau­ten kann man die Leu­te beschäf­ti­gen — aber nicht ernäh­ren. Neben­bei erwähnt, hat sich die Clean­tech-Lob­by, trä­ge gewor­den durch eine Über­fül­le an Aufrä­gen zu her­vor­ra­gen­den Prei­sen, die But­ter von den fleis­si­ge­ren Chi­ne­sen vom Brot neh­men las­sen.
  • Zudem wür­den erneu­er­ba­re Ener­gi­en lang­fris­tig immer bil­li­ger und damit güns­ti­ger als die zuneh­mend knap­pen fos­si­len Ener­gi­en. Ist doch toll. War­um war­ten wir denn nicht ab, bis es so weit gekom­men ist und die Erneu­er­ba­ren nicht mehr geför­dert wer­den müs­sen?
  • Dank der For­schung gebe es heu­te intel­li­gen­te Hei­zun­gen und Häu­ser, die mehr Ener­gie pro­du­zie­ren, als sie ver­brau­chen! Die Hei­zung, die mehr Ener­gie abgibt als sie auf­nimmt kann es aus pickel­har­ten phy­si­ka­li­schen (ther­mo­dy­na­mi­schen) Grün­den nie und nim­mer geben. Das wäre ja dann das Per­pe­tu­um mobi­le oder das Schla­raf­fen­land.

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Endlich günstiger Wohnraum in der Stadt Bern

Die (Stadt-) Ber­ne­rin­nen und Ber­ner sagen mit 71,6 Pro­zent Ja zur Initia­ti­ve «Für bezahl­ba­re Woh­nun­gen». Künf­tig muss ein Drit­tel des Wohn­raums in neu­en Wohn­zo­nen preis­güns­tig oder von gemein­nüt­zi­gen Trä­ger­schaf­ten erstellt wer­den.

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Endlich günstiger Wohnraum in der Stadt Bern

Die (Stadt-) Ber­ne­rin­nen und Ber­ner sagen mit 71,6 Pro­zent Ja zur Initia­ti­ve «Für bezahl­ba­re Woh­nun­gen». Künf­tig muss ein Drit­tel des Wohn­raums in neu­en Wohn­zo­nen preis­güns­tig oder von gemein­nüt­zi­gen Trä­ger­schaf­ten erstellt wer­den.

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Die Melker von Silvaplana und Lausanne

Das Bun­des­ge­richt schützt eine pro­ble­ma­ti­sche Steu­er auf kal­ten Bet­ten – und schiesst so ein Eigen­tor. Ein Kom­men­tar von FuW-Redak­tor Peter Morf (erscheint am Sams­tag, 10. Mai, in der Print­ver­si­on der FuW).

Diese Milch dürfte rasch sauer werden!

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Die Melker von Silvaplana und Lausanne

Das Bun­des­ge­richt schützt eine pro­ble­ma­ti­sche Steu­er auf kal­ten Bet­ten – und schiesst so ein Eigen­tor. Ein Kom­men­tar von FuW-Redak­tor Peter Morf (erscheint am Sams­tag, 10. Mai, in der Print­ver­si­on der FuW).

Diese Milch dürfte rasch sauer werden!

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Verschwendung von Steuergeldern

Die EU will die staat­li­chen Bei­hil­fen zur För­de­rung von Risi­ko­fi­nan­zie­run­gen für KMUs wesent­lich aus­deh­nen. Denn: “KMU sind vor allem in der Anfangs­pha­se häu­fig nicht in der Lage, ihre Kre­dit­wür­dig­keit nach­zu­wei­sen oder Inves­to­ren zu ver­mit­teln, dass ihre Geschäfts­plä­ne soli­de sind. Unter sol­chen Umstän­den stellt das akti­ve Scree­ning, das von Inves­to­ren vor der Bereit­stel­lung von Finanz­mit­teln für grö­ße­re Unter­neh­men durch­ge­führt wird, im Fall von KMU mög­li­cher­wei­se kei­ne sinn­vol­le Inves­ti­ti­on dar, da die Scree­ning-Kos­ten gemes­sen am Inves­ti­ti­ons­um­fang zu hoch sind.” (Leit­li­ni­en für staat­li­che Bei­hil­fen zur För­de­rung von Risi­ko­fi­nan­zie­run­gen, Abl. C19/4, vom 22. Janu­ar 2014, Rz. 3).

Also sind ent­we­der

  • die Risi­ken sol­cher Finan­zie­run­gen der­art hoch, dass kein pri­va­ter Inves­tor bereit ist, das Risi­ko ein­zu­ge­hen, oder
  • die Kos­ten für die Risi­ko­prü­fung fal­len der­art hoch aus, dass die­se Kos­ten die (unsi­che­ren) spä­te­ren Erträ­ge über­stei­gen.

Die­ses Markt­ver­sa­gen — davon ist in den erwähn­ten Tex­ten pro­mi­nent die Rede — muss somit der Staat behe­ben. Ich fra­ge mich indes, wes­halb der Staat ein Risi­ko ein­ge­hen soll­te, das kein pri­va­ter Inves­tor ein­zu­ge­hen bereit ist, und wie der Staat die Risi­ken eines Vor­ha­bens mit ver­tret­ba­ren Kos­ten abschät­zen möch­te, wenn Pri­va­te dazu nicht in der Lage sind. Wenn denn der Markt hier wirk­lich ver­sa­gen soll­te, dann wird der Staat eben­so ver­sa­gen. Ein Markt­ver­sa­gen liegt hier frei­lich nicht vor. Gera­de die Risi­ko­ka­pi­tal­märk­te sind sehr gut aus­ge­bil­det. Auch Whats­App war mal ein KMU, des­sen Zukunfts­aus­sich­ten mit gröss­ten Unsi­cher­hei­ten behaf­tet waren. Trotz­dem haben sich pri­va­te Inves­to­ren gefun­den.

Hier han­delt es sich um staat­li­chen Akti­vis­mus (“man muss etwas tun”), der den Steu­er­zah­ler viel Geld kos­ten wird.

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