Category Archives: Märchen

Grüne Zauberlehrlinge von der Rolle

GruenerBefreiungsschlagGrü­ne for­dern:
Damit das Kli­ma nicht voll­stän­dig aus dem Ruder läuft, müs­se die Schweiz

ihren CO2-Aus­stoss bis 2030 um min­des­tens 60 Pro­zent redu­zie­ren. Bes­ser noch sei­en 75 Pro­zent.

Kom­men­tar

Der Anteil der Schweiz an den welt­wei­ten CO2-Emis­sio­nen liegt bei etwa einem Pro­mil­le. Selbst wenn die Schweiz die Emis­si­on von CO2 voll­stän­dig ver­bie­ten wür­de, hät­te dies kei­nen spür­ba­ren Ein­fluss auf die welt­wei­ten CO2-Emis­sio­nen. Aller­dings wäre die Schweiz erle­digt, gar kei­ne Fra­ge.

Aber die ernst­haf­ten Pro­ble­me fan­gen schon bei weni­ger dras­ti­schen Vor­schrif­ten an: Jede stren­ge­re Emis­si­ons­vor­schrift der Schweiz im Ver­gleich zu den Vor­schrif­ten an wich­ti­gen aus­län­di­schen Wirt­schafts­stand­or­ten ver­min­dert die inter­na­tio­na­le Wett­be­werbs­fä­hig­keit des Werk­plat­zes Schweiz und unse­ren Wohl­stand.

Aber der per­ver­ses­te Zau­ber folgt erst noch: Die welt­wei­ten CO2-Emis­sio­nen wer­den — zwar kaum spür­bar, aber wenn schon — zuneh­men und nicht abneh­men, wenn wir hier stren­ge­re Vor­schrif­ten haben als alle ande­ren Län­der. Die beson­ders CO2-träch­ti­gen Pro­duk­ti­ons­zwei­ge wer­den aus der Schweiz in Län­der mit weni­ger stren­gen Vor­schrif­ten aus­ge­la­gert. Von die­sem so genann­ten Leaka­ge (Leck) — Effekt haben die selbst­er­nann­ten Umwelt­spe­zia­lis­ten, die Grü­nen, offen­bar noch nie was gehört.

teufel-rechtsDie Grünen zerstören nicht nur dieGrüne Teufel nationale Wirtschaft, sondern auch die Umwelt!

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Migros baut mit Fernwärme beheiztes Gewächshaus — und hält die Kunden für blöd!

Migros baut in Monthey/VS ein mit Fern­wär­me beheiz­tes Gewächs­haus (vgl. Bericht in tagesanzeiger.ch). Dar­in sol­len künf­tig zum Bei­spiel Pepe­ro­ni weit­ge­hend CO2-neu­tral ange­baut wer­den. Denn das Gewächs­haus soll aus­schliess­lich mit der Abwär­me der Keh­richt­ver­bren­nungs­an­la­ge im Mon­they VS beheizt wer­den.

Also… ähm.… soviel ich weiss, wür­den die Pepe­ro­ni aus­ser­halb des Gewächs­hau­ses nicht nur kein CO2 pro­du­zie­ren, son­dern CO2 abbau­en bzw. in Sauer­stoff umwan­deln. Und wenn das Gewächs­haus die Abwär­me der Keh­richt­ver­bren­nungs­an­la­ge ver­braucht, dann steht die­se nicht mehr für ande­re Heiz- oder Ener­gie­zwe­cke zur Ver­fü­gung, oder? Für die­se ande­ren Zwe­cke muss dann halt wie­der auf Öl-, Gas- oder Elek­tri­zi­tät zurück­ge­grif­fen wer­den.

Der Tages­an­zei­ger müss­te eine sol­che plum­pe und erst noch fal­sche Wer­bung ableh­nen! Wozu haben wir Zei­tun­gen, wenn die­se sol­chen Cha­b­is ver­brei­ten?!

–> Migros nimmt unten in einem Kom­men­tar Stel­lung und zeigt auf, dass das Gewächs­haus viel­leicht doch nicht so kon­tra­pro­duk­tiv sein könn­te. Es scheint die Rest­ab­wär­me der Keh­richt­ver­bren­nungs­an­la­ge zu nut­zen, die sonst unge­nutzt ver­puf­fen wür­de.

–> Scha­de bleibt, dass dies nicht auch so im Tages­an­zei­ger steht. Das Prin­zip bleibt rich­tig, dass im Pro­jekt x ver­brauch­te Ener­gie nicht mehr für Pro­jekt y zur Ver­fü­gung steht. Wer “sau­be­re” Ener­gie ver­braucht, der sorgt dafür, dass für ande­re nur noch “schmut­zi­ge” Ener­gie übrig bleibt.

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Migros baut mit Fernwärme beheiztes Gewächshaus — und hält die Kunden für blöd!

Migros baut in Monthey/VS ein mit Fern­wär­me beheiz­tes Gewächs­haus (vgl. Bericht in tagesanzeiger.ch). Dar­in sol­len künf­tig zum Bei­spiel Pepe­ro­ni weit­ge­hend CO2-neu­tral ange­baut wer­den. Denn das Gewächs­haus soll aus­schliess­lich mit der Abwär­me der Keh­richt­ver­bren­nungs­an­la­ge im Mon­they VS beheizt wer­den.

Also… ähm.… soviel ich weiss, wür­den die Pepe­ro­ni aus­ser­halb des Gewächs­hau­ses nicht nur kein CO2 pro­du­zie­ren, son­dern CO2 abbau­en bzw. in Sauer­stoff umwan­deln. Und wenn das Gewächs­haus die Abwär­me der Keh­richt­ver­bren­nungs­an­la­ge ver­braucht, dann steht die­se nicht mehr für ande­re Heiz- oder Ener­gie­zwe­cke zur Ver­fü­gung, oder? Für die­se ande­ren Zwe­cke muss dann halt wie­der auf Öl-, Gas- oder Elek­tri­zi­tät zurück­ge­grif­fen wer­den.

Der Tages­an­zei­ger müss­te eine sol­che plum­pe und erst noch fal­sche Wer­bung ableh­nen! Wozu haben wir Zei­tun­gen, wenn die­se sol­chen Cha­b­is ver­brei­ten?!

–> Migros nimmt unten in einem Kom­men­tar Stel­lung und zeigt auf, dass das Gewächs­haus viel­leicht doch nicht so kon­tra­pro­duk­tiv sein könn­te. Es scheint die Rest­ab­wär­me der Keh­richt­ver­bren­nungs­an­la­ge zu nut­zen, die sonst unge­nutzt ver­puf­fen wür­de.

–> Scha­de bleibt, dass dies nicht auch so im Tages­an­zei­ger steht. Das Prin­zip bleibt rich­tig, dass im Pro­jekt x ver­brauch­te Ener­gie nicht mehr für Pro­jekt y zur Ver­fü­gung steht. Wer “sau­be­re” Ener­gie ver­braucht, der sorgt dafür, dass für ande­re nur noch “schmut­zi­ge” Ener­gie übrig bleibt.

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Gehirnwäsche bei der BKW

BKW-Medi­en­chef Som­ma­vil­la muss gehen — bernerzeitung.ch
Die Neu­aus­rich­tung der BKW for­dert intern ers­te Opfer: Der Ener­gie­kon­zern will weg vom Image des Atom-Strom-Pro­du­zen­ten hin zum umfas­sen­den Ener­gie­dienst­leis­ter. Und die­se Neu­aus­rich­tung soll sich mit ent­spre­chen­den Sto­rys in den Medi­en nie­der­schla­gen.

Wet­ten, dass wir Ber­ner mit die­sem umfas­sen­den Ener­gie­dienst­leis­ter noch viel Ärger haben wer­den? Und die­ser wird sich auch mit ent­spre­chen­den Sto­rys in den Medi­en nie­der­schla­gen.

Frü­her oder spä­ter wird die Real­sa­ti­re Energie“strategie” 2050 implo­die­ren. Alle Gross­kon­zer­ne wer­den dann umfas­sen­de Ener­gie­dienst­leis­ter sein. Das sind Unter­neh­men, die kada­ver­ge­hor­samst die Vor­ga­ben unbe­darf­ter links- und grün­ro­man­ti­scher Polit­ke­rin­nen und Poli­ti­ker umset­zen wol­len, statt Kraft ihres (bes­se­ren) Wis­sens für rea­lis­ti­sche­re Vor­ga­ben zu sor­gen. Weil’s eben im Moment noch gera­de so oppor­tun und gäbig ist…

Wer pro­du­ziert eigent­lich in den kom­men­den Jah­ren noch Ener­gie?

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Gehirnwäsche bei der BKW

BKW-Medi­en­chef Som­ma­vil­la muss gehen — bernerzeitung.ch
Die Neu­aus­rich­tung der BKW for­dert intern ers­te Opfer: Der Ener­gie­kon­zern will weg vom Image des Atom-Strom-Pro­du­zen­ten hin zum umfas­sen­den Ener­gie­dienst­leis­ter. Und die­se Neu­aus­rich­tung soll sich mit ent­spre­chen­den Sto­rys in den Medi­en nie­der­schla­gen.

Wet­ten, dass wir Ber­ner mit die­sem umfas­sen­den Ener­gie­dienst­leis­ter noch viel Ärger haben wer­den? Und die­ser wird sich auch mit ent­spre­chen­den Sto­rys in den Medi­en nie­der­schla­gen.

Frü­her oder spä­ter wird die Real­sa­ti­re Energie“strategie” 2050 implo­die­ren. Alle Gross­kon­zer­ne wer­den dann umfas­sen­de Ener­gie­dienst­leis­ter sein. Das sind Unter­neh­men, die kada­ver­ge­hor­samst die Vor­ga­ben unbe­darf­ter links- und grün­ro­man­ti­scher Polit­ke­rin­nen und Poli­ti­ker umset­zen wol­len, statt Kraft ihres (bes­se­ren) Wis­sens für rea­lis­ti­sche­re Vor­ga­ben zu sor­gen. Weil’s eben im Moment noch gera­de so oppor­tun und gäbig ist…

Wer pro­du­ziert eigent­lich in den kom­men­den Jah­ren noch Ener­gie?

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Energie“strategie“propaganda X = U

 

Das UVEK will mit Vide­os bei Jun­gen für die „Energie“strategie” 2050 wer­ben, die — genau genom­men und zum Glück — noch gar nicht beschlos­se­ne Sache ist.

Es ist unge­heu­er­lich, mit wel­chen Falsch­aus­sa­gen die Vide­os gespickt sind! Hier nur ein paar Bei­spie­le:

  • Gespar­te Ener­gie sei gespar­tes Geld.
    Das trifft nur für inef­fi­zi­en­te Ener­gie­ein­sät­ze zu. Im Nor­mal­fall spart aber die Schweiz durch den effi­zi­en­ten Ein­satz von Ener­gie enor­me Men­gen an ande­ren Res­sour­cen (Arbeit, Boden, Kapi­tal, Zeit) und erreicht nur dank hohem Ener­gie­ein­satz ihren heu­ti­gen Wohl­stand. Die dro­hen­de Ener­gie­un­ter­ver­sor­gung (sei es durch Ratio­nie­rung oder exor­bi­tan­te Prei­se) wür­de nichts “spa­ren”, son­dern im Gegen­teil unse­ren Wohl­stand absin­ken las­sen.
  • Mit der Energie“strategie” 2050 sol­len für Gebäu­de­sa­nie­run­gen meh­re­re hun­dert Mil­lio­nen Fran­ken bereit­ge­stellt sein.
    In Tat und Wahr­heit fal­len die­se Mit­tel nicht wie Man­na vom Him­mel, son­dern müs­sen mit Steu­ern und Abga­ben auf­ge­bracht wer­den. Effi­zi­en­te Gebäu­de­sa­nie­run­gen las­sen sich durch die ein­ge­spar­te Ener­gie finan­zie­ren, brau­chen also kei­ne sol­chen Zusatz­mit­tel. Bund und Kan­to­ne wol­len aber unwirt­schaft­li­che Gebäu­de­sa­nie­run­gen unter­stüt­zen. Dadurch gewin­nen die Gebäu­de­be­sit­zer, jedoch gewin­nen sie mit Sicher­heit weni­ger als die Nicht-Gebäu­de­be­sit­zer an Steu­ern ver­lie­ren. Die Schweiz wird ins­ge­samt ärmer. Der Bund will die­sen Irr­sinn trotz­dem umset­zen — nur um den Ener­gie­be­darf run­ter­zu­fah­ren, kos­te es, was es wol­le.
  • Neue erneu­er­ba­re Ener­gi­en (PV, Wind) wür­den kei­ne Abfäl­le erge­ben und kei­ne Treib­haus­gas­emis­sio­nen ver­ur­sa­chen. Rich­tig ist, dass Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen und Wind­rä­der bis zur Mon­ta­ge enor­me Men­gen an Ener­gie ver­brau­chen (graue Ener­gie). Bei der PV ist in vie­len Anwen­dungs­fäl­len noch nicht ein­mal sicher, ob sie — alles ein­ge­rech­net über ihre gesam­te Lebens­dau­er — net­to über­haupt Ener­gie erzeugt oder gar ver­nich­tet. Und natür­lich lan­den PV und Wind­rä­der am Schluss im Abfall. Bei der PV gibt es enor­me Kuba­tu­ren von extrem toxi­schem Mate­ri­al, das als Son­der­müll ent­sorgt wer­den muss. Die­se Ent­sor­gungs­kos­ten wer­den heu­te noch gar nicht ein­ge­rech­net. Sonst sähe die PV noch schlech­ter aus…
  • Mehr erneu­er­ba­re Ener­gie heis­se weni­ger Impor­te. Auch hier wird eher das Gegen­teil ein­tref­fen. PV und Wind­rä­der erge­ben Zap­pel­strom, der, wenn die Son­ne nicht scheint oder der Wind nicht bläst, schlicht aus­fällt. Die Spei­che­rung ist zu teu­er und kann nicht im nöti­gen Aus­mass erfol­gen. Aus die­sem Grund braucht es Koh­le-, Öl-, Gas- und Kern­kraft­wer­ke, die für die aus­fal­len­den Erneu­er­ba­ren jeder­zeit ein­sprin­gen kön­nen. Wenn wir also nicht genü­gend sol­che Back­up-Wer­ke haben, dann müs­sen wir ent­spre­chend Strom impor­tie­ren. Und wenn wir die­se Wer­ke sel­ber vor­hal­ten wol­len, dann müs­sen wir ent­spre­chend Brenn­stof­fe impor­tie­ren. Durch die neu­en Erneu­er­ba­ren wird die Ener­gie­aus­land­ab­hän­gig­keit der Schweiz kaum redu­ziert — ver­mut­lich wür­de sie sogar zuneh­men.
  • Inves­ti­tio­nen in der Schweiz wür­den Arbeits­plät­ze und Know-how made in Switz­er­land schaf­fen. Ja, selbst durch die sinn­lo­ses­te Tätig­keit und Erfin­dung wer­den Arbeits­plät­ze und Know-how geschaf­fen. Die Clean­tech-Lob­by reibt sich schon die Hän­de. Dadurch wür­den aber der Schweiz Res­sour­cen und Know-how für sinn­vol­le­re Tätig­kei­ten ent­ge­hen. Mit unnüt­zen Pyra­mi­den­bau­ten kann man die Leu­te beschäf­ti­gen — aber nicht ernäh­ren. Neben­bei erwähnt, hat sich die Clean­tech-Lob­by, trä­ge gewor­den durch eine Über­fül­le an Aufrä­gen zu her­vor­ra­gen­den Prei­sen, die But­ter von den fleis­si­ge­ren Chi­ne­sen vom Brot neh­men las­sen.
  • Zudem wür­den erneu­er­ba­re Ener­gi­en lang­fris­tig immer bil­li­ger und damit güns­ti­ger als die zuneh­mend knap­pen fos­si­len Ener­gi­en. Ist doch toll. War­um war­ten wir denn nicht ab, bis es so weit gekom­men ist und die Erneu­er­ba­ren nicht mehr geför­dert wer­den müs­sen?
  • Dank der For­schung gebe es heu­te intel­li­gen­te Hei­zun­gen und Häu­ser, die mehr Ener­gie pro­du­zie­ren, als sie ver­brau­chen! Die Hei­zung, die mehr Ener­gie abgibt als sie auf­nimmt kann es aus pickel­har­ten phy­si­ka­li­schen (ther­mo­dy­na­mi­schen) Grün­den nie und nim­mer geben. Das wäre ja dann das Per­pe­tu­um mobi­le oder das Schla­raf­fen­land.

Ein Ener­gie- und Umwelt­de­par­te­ment, das den Leu­ten sol­chen Cha­b­is auf­tischt, muss unver­züg­lich und rest­los aus­ge­mis­tet wer­den.

 

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Energie“strategie“propaganda X = U

 

Das UVEK will mit Vide­os bei Jun­gen für die „Energie“strategie” 2050 wer­ben, die — genau genom­men und zum Glück — noch gar nicht beschlos­se­ne Sache ist.

Es ist unge­heu­er­lich, mit wel­chen Falsch­aus­sa­gen die Vide­os gespickt sind! Hier nur ein paar Bei­spie­le:

  • Gespar­te Ener­gie sei gespar­tes Geld.
    Das trifft nur für inef­fi­zi­en­te Ener­gie­ein­sät­ze zu. Im Nor­mal­fall spart aber die Schweiz durch den effi­zi­en­ten Ein­satz von Ener­gie enor­me Men­gen an ande­ren Res­sour­cen (Arbeit, Boden, Kapi­tal, Zeit) und erreicht nur dank hohem Ener­gie­ein­satz ihren heu­ti­gen Wohl­stand. Die dro­hen­de Ener­gie­un­ter­ver­sor­gung (sei es durch Ratio­nie­rung oder exor­bi­tan­te Prei­se) wür­de nichts “spa­ren”, son­dern im Gegen­teil unse­ren Wohl­stand absin­ken las­sen.
  • Mit der Energie“strategie” 2050 sol­len für Gebäu­de­sa­nie­run­gen meh­re­re hun­dert Mil­lio­nen Fran­ken bereit­ge­stellt sein.
    In Tat und Wahr­heit fal­len die­se Mit­tel nicht wie Man­na vom Him­mel, son­dern müs­sen mit Steu­ern und Abga­ben auf­ge­bracht wer­den. Effi­zi­en­te Gebäu­de­sa­nie­run­gen las­sen sich durch die ein­ge­spar­te Ener­gie finan­zie­ren, brau­chen also kei­ne sol­chen Zusatz­mit­tel. Bund und Kan­to­ne wol­len aber unwirt­schaft­li­che Gebäu­de­sa­nie­run­gen unter­stüt­zen. Dadurch gewin­nen die Gebäu­de­be­sit­zer, jedoch gewin­nen sie mit Sicher­heit weni­ger als die Nicht-Gebäu­de­be­sit­zer an Steu­ern ver­lie­ren. Die Schweiz wird ins­ge­samt ärmer. Der Bund will die­sen Irr­sinn trotz­dem umset­zen — nur um den Ener­gie­be­darf run­ter­zu­fah­ren, kos­te es, was es wol­le.
  • Neue erneu­er­ba­re Ener­gi­en (PV, Wind) wür­den kei­ne Abfäl­le erge­ben und kei­ne Treib­haus­gas­emis­sio­nen ver­ur­sa­chen. Rich­tig ist, dass Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen und Wind­rä­der bis zur Mon­ta­ge enor­me Men­gen an Ener­gie ver­brau­chen (graue Ener­gie). Bei der PV ist in vie­len Anwen­dungs­fäl­len noch nicht ein­mal sicher, ob sie — alles ein­ge­rech­net über ihre gesam­te Lebens­dau­er — net­to über­haupt Ener­gie erzeugt oder gar ver­nich­tet. Und natür­lich lan­den PV und Wind­rä­der am Schluss im Abfall. Bei der PV gibt es enor­me Kuba­tu­ren von extrem toxi­schem Mate­ri­al, das als Son­der­müll ent­sorgt wer­den muss. Die­se Ent­sor­gungs­kos­ten wer­den heu­te noch gar nicht ein­ge­rech­net. Sonst sähe die PV noch schlech­ter aus…
  • Mehr erneu­er­ba­re Ener­gie heis­se weni­ger Impor­te. Auch hier wird eher das Gegen­teil ein­tref­fen. PV und Wind­rä­der erge­ben Zap­pel­strom, der, wenn die Son­ne nicht scheint oder der Wind nicht bläst, schlicht aus­fällt. Die Spei­che­rung ist zu teu­er und kann nicht im nöti­gen Aus­mass erfol­gen. Aus die­sem Grund braucht es Koh­le-, Öl-, Gas- und Kern­kraft­wer­ke, die für die aus­fal­len­den Erneu­er­ba­ren jeder­zeit ein­sprin­gen kön­nen. Wenn wir also nicht genü­gend sol­che Back­up-Wer­ke haben, dann müs­sen wir ent­spre­chend Strom impor­tie­ren. Und wenn wir die­se Wer­ke sel­ber vor­hal­ten wol­len, dann müs­sen wir ent­spre­chend Brenn­stof­fe impor­tie­ren. Durch die neu­en Erneu­er­ba­ren wird die Ener­gie­aus­land­ab­hän­gig­keit der Schweiz kaum redu­ziert — ver­mut­lich wür­de sie sogar zuneh­men.
  • Inves­ti­tio­nen in der Schweiz wür­den Arbeits­plät­ze und Know-how made in Switz­er­land schaf­fen. Ja, selbst durch die sinn­lo­ses­te Tätig­keit und Erfin­dung wer­den Arbeits­plät­ze und Know-how geschaf­fen. Die Clean­tech-Lob­by reibt sich schon die Hän­de. Dadurch wür­den aber der Schweiz Res­sour­cen und Know-how für sinn­vol­le­re Tätig­kei­ten ent­ge­hen. Mit unnüt­zen Pyra­mi­den­bau­ten kann man die Leu­te beschäf­ti­gen — aber nicht ernäh­ren. Neben­bei erwähnt, hat sich die Clean­tech-Lob­by, trä­ge gewor­den durch eine Über­fül­le an Aufrä­gen zu her­vor­ra­gen­den Prei­sen, die But­ter von den fleis­si­ge­ren Chi­ne­sen vom Brot neh­men las­sen.
  • Zudem wür­den erneu­er­ba­re Ener­gi­en lang­fris­tig immer bil­li­ger und damit güns­ti­ger als die zuneh­mend knap­pen fos­si­len Ener­gi­en. Ist doch toll. War­um war­ten wir denn nicht ab, bis es so weit gekom­men ist und die Erneu­er­ba­ren nicht mehr geför­dert wer­den müs­sen?
  • Dank der For­schung gebe es heu­te intel­li­gen­te Hei­zun­gen und Häu­ser, die mehr Ener­gie pro­du­zie­ren, als sie ver­brau­chen! Die Hei­zung, die mehr Ener­gie abgibt als sie auf­nimmt kann es aus pickel­har­ten phy­si­ka­li­schen (ther­mo­dy­na­mi­schen) Grün­den nie und nim­mer geben. Das wäre ja dann das Per­pe­tu­um mobi­le oder das Schla­raf­fen­land.

Ein Ener­gie- und Umwelt­de­par­te­ment, das den Leu­ten sol­chen Cha­b­is auf­tischt, muss unver­züg­lich und rest­los aus­ge­mis­tet wer­den.

 

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Fairtrade nützt vielen — den Armen aber bestenfalls nichts

Soviel mir bekannt ist, hat es noch nie eine Stu­die gege­ben, die einen nach­hal­tig posi­ti­ven Nut­zen von Fairtra­de für die angeb­lich unter­stütz­ten Pro­du­zen­ten nach­ge­wie­sen hät­te. Es bleibt bei der in Spe­zia­lis­ten­krei­sen durch­aus bekann­ten Tat­sa­che, dass Fairtra­de in ers­ter Linie den Fairtra­de-Funk­tio­nä­ren und den Fairtra­de-Gross­ver­tei­lern in den Import­län­dern nützt. (Vgl. Hin­weis auf neue Stu­die: Fairtra­de-Betrie­be ent­loh­nen oft schlech­ter — Kolum­nen — Maxei­ner und Miersch — DIE WELT).

FairtradeAber auch die­se neue Stu­die (Klick auf Bild) der School of Ori­en­tal and Afri­can Stu­dies in Lon­don wird kei­ne ein­zi­ge Haus­wirt­schafts­leh­re­rin und kei­nen ein­zi­gen Haus­wirt­schafts­leh­rer der Schweiz von der Ver­brei­tung des Glau­bens an das Gute in Fairtra­de unter den Schü­le­rin­nen und Schü­lern abhal­ten. Mit dem neu­en Lehr­plan 21 wird ja dann die Ver­ant­wort­lich­keit im Kon­sum sogar noch ver­stärkt indok­tri­niert.

Wenn wir ein­mal anneh­men wol­len, dass Fairtra­de den Armen nicht gera­de scha­det, dann ist Fairtra­de doch trotz allem eine fei­ne Sache: Der Käu­fer erfreut sich des posi­ti­ven Gefühls, etwas Gutes getan zu haben. Migros und Coop erfreu­en sich hoher Umsät­ze und bes­se­rer Mar­gen. Und die Fairtra­de-Orga­ni­sa­ti­on kann immer mehr Leu­te zu hohen Löh­nen und immer mehr Chefs zu noch höhe­ren Löh­nen ein­stel­len.

 

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Fairtrade nützt vielen — den Armen aber bestenfalls nichts

Soviel mir bekannt ist, hat es noch nie eine Stu­die gege­ben, die einen nach­hal­tig posi­ti­ven Nut­zen von Fairtra­de für die angeb­lich unter­stütz­ten Pro­du­zen­ten nach­ge­wie­sen hät­te. Es bleibt bei der in Spe­zia­lis­ten­krei­sen durch­aus bekann­ten Tat­sa­che, dass Fairtra­de in ers­ter Linie den Fairtra­de-Funk­tio­nä­ren und den Fairtra­de-Gross­ver­tei­lern in den Import­län­dern nützt. (Vgl. Hin­weis auf neue Stu­die: Fairtra­de-Betrie­be ent­loh­nen oft schlech­ter — Kolum­nen — Maxei­ner und Miersch — DIE WELT).

FairtradeAber auch die­se neue Stu­die (Klick auf Bild) der School of Ori­en­tal and Afri­can Stu­dies in Lon­don wird kei­ne ein­zi­ge Haus­wirt­schafts­leh­re­rin und kei­nen ein­zi­gen Haus­wirt­schafts­leh­rer der Schweiz von der Ver­brei­tung des Glau­bens an das Gute in Fairtra­de unter den Schü­le­rin­nen und Schü­lern abhal­ten. Mit dem neu­en Lehr­plan 21 wird ja dann die Ver­ant­wort­lich­keit im Kon­sum sogar noch ver­stärkt indok­tri­niert.

Wenn wir ein­mal anneh­men wol­len, dass Fairtra­de den Armen nicht gera­de scha­det, dann ist Fairtra­de doch trotz allem eine fei­ne Sache: Der Käu­fer erfreut sich des posi­ti­ven Gefühls, etwas Gutes getan zu haben. Migros und Coop erfreu­en sich hoher Umsät­ze und bes­se­rer Mar­gen. Und die Fairtra­de-Orga­ni­sa­ti­on kann immer mehr Leu­te zu hohen Löh­nen und immer mehr Chefs zu noch höhe­ren Löh­nen ein­stel­len.

 

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Endlich günstiger Wohnraum in der Stadt Bern

Die (Stadt-) Ber­ne­rin­nen und Ber­ner sagen mit 71,6 Pro­zent Ja zur Initia­ti­ve «Für bezahl­ba­re Woh­nun­gen». Künf­tig muss ein Drit­tel des Wohn­raums in neu­en Wohn­zo­nen preis­güns­tig oder von gemein­nüt­zi­gen Trä­ger­schaf­ten erstellt wer­den.

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