Weko will endlich den Wettbewerb aus dem Weg räumen!

Aus­zug aus der “Bas­ler Zei­tung” von heu­te:

Die einen gegen die ande­ren und die ande­ren gegen die einen — ich dach­te immer, das sei Wett­be­werb. Aber gemäss Weko ist das wohl nicht so. Zudem scheint sie der Mei­nung zu sein, sowohl die einen als auch die ande­ren sei­en im sel­ben Markt markt­be­herr­schend.

Und am Radio plä­diert ein ehe­ma­li­ger Weko-Sekre­ta­ri­ats­vi­ze­di­rek­tor und heu­ti­ger Kar­tell­rechts­pro­fes­sor dafür, im Zuge der Digi­ta­li­sie­rung müss­ten Euro­pa und die Schweiz mit indus­trie­po­li­ti­schen Regu­lie­run­gen vor der US-Wett­be­werbsla­wi­ne geschützt wer­den.

Da bleibt dir ein­fach nur noch die Spu­ke weg!

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Griechenland effektiv das finanziell fitteste EU-Land

Athen for­dert Repa­ra­tio­nen von Deutsch­land (vgl. NZZ v. 30. 10. 2018, S. 5) — Aus­zug:

Eine Kom­mis­si­on des grie­chi­schen Par­la­ments hat schon im August 2016 eine Unter­su­chung abge­lie­fert, die nach Aus­sa­ge des Abge­ord­ne­ten der regie­ren­den Links­par­tei Syri­za Cos­tas Dou­zi­nas einen Über­blick über die Schä­den gibt, die wäh­rend der Besat­zung an Land und Leu­ten ver­ur­sacht wor­den sind. Der Bericht schätzt sie auf 288 Mil­li­ar­den Euro. Es sei klar, dass Athen die Kam­pa­gne nicht habe füh­ren kön­nen, wäh­rend es das finan­zi­el­le Ret­tungs­pro­gramm der EU und Ber­lins durch­ex­er­ziert habe, sagt Dou­zi­nas. Der Bericht soll im EU-Par­la­ment, vor dem Euro­päi­schen Rat und bei der Uno vor­ge­stellt wer­den. Nach Infor­ma­tio­nen des «Spie­gels» soll die Bun­des­re­gie­rung auf­ge­for­dert wer­den, auf Repa­ra­ti­ons­ver­hand­lun­gen mit Grie­chen­land ein­zu­tre­ten. Soll­te dies nicht gesche­hen – wovon aus­zu­ge­hen ist –, wer­de der Inter­na­tio­na­le Gerichts­hof ange­ru­fen.”

Die Staats­ver­schul­dung der Grie­chen beträgt aktu­ell rund 350 Mrd. € oder fast 180% des BIP.

Wenn die Deut­schen nun end­lich die­se 288 Mrd. € leis­ten, dann redu­ziert sich die Schuld Grie­chen­lands auf 62 Mrd. € — also auf schwa­che 30% des BIP. Damit ist Grie­chen­land ver­mut­lich das am wenigs­ten ver­schul­de­te EU-Land. Ha!

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Bundesratsersatzwahl: Schon wieder ein Verzicht

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Brandolini’s Bullshit Law

Lie­be Leser

Im Moment habe ich für Mad­ness-Bei­trä­ge ein­fach wenig Zeit. An Bei­trags­kan­di­da­ten wür­de es aller­dings nicht man­geln…

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Klimawandel: CNN muss schwerere Wetterreporter einstellen …

… damit kein fal­scher Ein­druck ent­steht.

Als kurz­fris­ti­ge Lösung könn­ten die Dudes im Hin­ter­grund weg­re­tou­chiert wer­den.

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Rekordstrafe von 4,34 Milliarden Euro gegen Google

Die EU-Kom­mis­si­on büsst den US-Kon­zern Goog­le mit einer Rekord­stra­fe von 4,34 Mil­li­ar­den Euro. Sie wirft dem Such­ma­schi­nen­be­trei­ber vor, im Zusam­men­hang mit sei­nem Betriebs­sys­tem Andro­id sei­ne markt­be­herr­schen­de Stel­lung zu miss­brau­chen. Goog­le wehrt sich.

Vgl. NZZhttps://www.nzz.ch/wirtschaft/die-eu-kommission-verhaengt-eine-rekordhohe-strafe-gegen-google-ld.1404404

Dazu mail­te mir eben ein sehr bekann­ter schwei­ze­ri­scher Kar­tell­rechts­spe­zia­list (Name der Red. bekannt) aus sei­nen Feri­en:

Apple stellt iOS nie­man­dem zur Ver­fu­gung und hat kei­ne Kar­tell­rechts­pro­ble­me. Goog­le stellt allen ein fix fer­ti­ges Sys­tem mit zwei, drei Auf­la­gen zur Ver­fü­gung und wird gebüsst.
Stran­ge Anti­trust World.

Sent by mobi­le.

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Fürstenlöhne und Bettlerpreise — geht das?

Eine Hür­de auf dem Weg zum Abschluss eines Rah­men­ab­kom­mens sind die flan­kie­ren­den Mass­nah­men, mit denen die Schweiz ihre hohen Löh­ne gegen die Kon­kur­renz aus der EU schützt.”
(NZZ, 27. Juni 2018, “Die EU nähert sich der Schweiz an”.)

Wir kön­nen ja froh sein, wol­len aus­län­di­sche Expor­teu­re in die Schweiz die schwei­ze­ri­schen Pro­du­zen­ten gleich frei­wil­lig schüt­zen, indem sie von Schwei­zer Kun­den eben­so hohe Prei­se ver­lan­gen wie letz­te­re. Sonst gäbe es doch sicher flan­kie­ren­de Mass­nah­men zum Schutz der Hoch­preis­in­sel. Oder gibt es da einen Unter­schied zum Schutz einer Hoch­lohn­in­sel?

Ok, war­ten wir ein­mal ab, was pas­siert, wenn die Import­prei­se durch Regu­lie­run­gen auf das Niveau von Bur­ki­na Faso gedrückt wor­den sind… Ver­mut­lich wer­den wir dann mit flan­kie­ren­den Mass­nah­men gegen Dum­ping-Import­prei­se vor­ge­hen wol­len.

Ver­rück­te Welt!

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Schmezer würde den Kassensturz besser schauen als moderieren

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by | 2. Mai 2018 · 9:19

Da lachen ja die Hühner: Zu viel Profit werde für die SBB teuer

Zu viel Profit wird für die SBB teuer

Der Bund legt neu ein Maxi­mum für den Gewinn fest, den die Bahn erzie­len darf. Danach muss sie die Bil­let­te ver­bil­li­gen oder mehr für die Infra­struk­tur zah­len.

https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/standard/Zu-viel-Profit-wird-fuer-die-SBB-teuer/story/31065526

Das Bun­des­amt für Ver­kehr hat wohl noch nie was von Regu­lie­rungs­theo­rie, Incen­ti­ves Regu­la­ti­on, Owen-Braeu­ti­gam-Preis- oder -Ren­di­te­re­gu­lie­rung oder Averch-John­son-Effekt gehört. Aber das muss man auch nicht, um vor­aus­sa­gen zu kön­nen, dass die SBB als ers­tes den Fin­ger wie­der rein­ste­cken wer­den. Wozu sich den A**** auf­reis­sen, wenn das dann teu­er kommt?

Oder die SBB macht es ein­fach wie die Post… und ver­schiebt die Koh­le betriebs­in­tern ein wenig her­um. Das hat ja das BAV auch nicht bemerkt.

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Beznau: Kretschmar .…äh.… -mann weiss nicht, was sich nicht gehört…

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by | 9. März 2018 · 16:54