Stop or Stopp der Hochpreisinsel

Eidgenössische Volksinitiative «Stop der Hochpreisinsel – für faire Preise (Fair-Preis-Initiative)»

(Die ehemalige Lehrerin und heutige Leiterin der Stiftung für Konsumentenschutz (Initiativ-Mitinitiantin) schreibt übrigens richtigerweise „Stopp der Hochpreisinsel“. Wir wollen doch annehmen, es handle sich hierbei nicht um eine zweite Initiative.)

snip_20160920225652stop

 

Ich werde NEIN sagen, d.h. andererseits

  • JA zu hohen Konsumentenpreisen und zu niedrigerer Kaufkraft
  • JA zu unfairen Beschaffungspreisen und dadurch nicht-wettbewerbsfähigen Unternehmen
  • JA zu unsicheren Arbeitsplätzen und schlechten Löhnen

Zugegeben, das ist ebenso Bullshit wie die Claims der Initianten. Aber NEIN sage ich auf jeden Fall.

 

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Leuchttürme oder Armleuchter?

leuchtturmAus dem Programm Wirtschaftstreffen Berner Oberland vom 18. Oktober 2016:
Referat Regierungsrat Christoph Ammann, Volkswirtschaftsdirektor

«Die bernische Innovationspolitik: Leuchtturm-Projekte und Wertschöpfung im ländlichen Raum»

Kommentar: Seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, glauben die Berner, die Politik müsse aktiv Innovation und Wachstum ankurbeln. Allein sie kurbeln und schwurbeln ins Leere oder sogar ins Negative. Der einst stolze Kanton mit hervorragenden natürlichen Voraussetzungen kann sich in der Schweiz nicht mehr sehen lassen … und lebt weitgehend am Tropf des Finanzausgleichs. Wann begreift endlich ein Berner Volkswirtschaftsdirektor, dass in unseren miesen Rahmenbedingungen in grösserem Stil nur Bauern, Armee, und Verwaltung überleben…?

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Der 2000-Watt-Gesellschaft wieder einen grossen Schritt näher

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by | 6. September 2016 · 21:23

EnergiewENDE: „Unanständiger Bullshit“

300-Millionen-Projekt der KWO feierlich eingeweiht
–> Lesen Sie in der BZ diese an sich erfreuliche Nachricht.

Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass ich ab sofort nicht mehr „Realsatire Energiestrategie“, sondern „EnergiewENDE“ schreiben werde. Der Leser „Realist“ hat diese Idee eingebracht. Zu Recht. Denn in der Energiepolitik kann man heute in der Schweiz noch von Tragikomödie, in Deutschland muss man schon von Tragödie sprechen. Zum Glück werden wir dem üblen Spiel hier in einer Volksabstimmung ein ENDE bereiten, um die Tragödie noch abzuwenden. Darum passt „EnergiewENDE“. Bis dahin werden leider die „Powerfrauen“ und „Powermänner“ noch viel Geld verschwenden.

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«Unanständig billiger Strom»? Nein, unanständiger Bullshit, Frau Regierungsrätin!

Das KWO-Projekt wird zunächst einmal enorme Verluste schreiben, weil die europäischen Strompreise im Keller sind und die KWO-Produktionskosten nicht decken. «Wir kennen die Gründe für die Durststrecke: Es sind Subventionspowerplays und vor allem unanständig billiger Kohlestrom aus Deutschland, die zum Preiszerfall führt», meint dazu Regierungsrätin Barbara Egger. Das ist nicht nur grammatikalisch himmelschreiend falsch, sondern auch inhaltlich. Die Deutschen betreiben in der Tat eine unanständige Energiepolitik, die alle Nachbarn in Nöte bringt. Aber unanständig ist das Fluten der Netze mit Wind- und Solarstrom, wenn gerade mal gute Produktionsbedingungen für diese Energiequellen bestehen. Dies lässt die Preise purzeln – sehr oft bis in den negativen Bereich. Ohne flexiblen Kohlestrom, der in der Tat billig ist, aber wenigstens seine Kosten deckt, würden nicht nur die Preise erodieren, sondern die Netze immer dann ausfallen (Blackout in ganze Europa!) wenn Wind und Sonne zu wenig Energie liefern. Das ist bei der Sonne in 80 bis 90 und bei Wind in 60 bis 70 Prozent der Zeit der Fall! Daran wird sich nichts ändern, auch nicht, wenn noch mehr Photovoltaikanlagen und Windräder aufgestellt werden – egal ob in Deutschland oder in der Schweiz. So lange Strom nicht in grossen Mengen für viele Tage und sogar saisonal praktisch zum Nullatrif gespeichert werden kann, wird sich an diesem Dilemma nichts ändern. Und das wird vermutlich nie – sicher aber nie zum Nulltarif, sondern nur zu exorbitanten Kosten – der Fall sein.

Die Lust für satirische Beiträge in dieser Sache ist verflogen… Wir müssen diese Powerleute stoppen! EnergiewENDE!

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Vielen Dank an Infosperber für die Reklame!

Lesen Sie in „Infosperber“ (hier) an welch üblen Machenschaften meine „Regulierungswahnsinns“-Seite (hier) beteiligt ist.

Gunz_Infosperber

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by | 26. August 2016 · 22:36

Hätten die Briten gewusst, wie das Leben ohne Brexit aussieht?

Brexit

Zitat aus diesem Beitrag (Klick auf Bild bringt Beitrag hervor):

„Also alles gut in Großbritannien nach dem Votum für den Brexit? Nicht wirklich: Es bleibt die Unsicherheit, wie das Leben nach dem Austritt aus der Europäischen Union tatsächlich aussehen wird.“

Eine knappe Mehrheit erwartet wohl ein besseres und eine Minderheit ein schlechteres Leben. Aber die Unsicherheit, wie das Leben künftig aussehen wird, dürfte mit Brexit kaum grösser sein als ohne. Die EU muss sich rasch massiv verändern, wenn sie überleben will …. kann die Unsicherheit in einer Institution noch grösser sein als derzeit in der EU?

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Gunzinger-Interview: Satire mit Migros-Kulturprozent

Klicken Sie auf das Bild, um in den Genuss der Gunzingerschen Show zu kommen. Und klar: Für Gunzinger sind erneuerbare Energien gewiss ein gutes Geschäft. Für den Stromkonsumenten und den Steuerzahler sieht die Rechnung leider anders aus. Ebenso für die Umwelt.

Gunzinger MM

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Piccard und Doris Leuthard im Rausch der Superlative

snip_20160726151502Nach rund 16 Monaten hat es Piccard mit Solar Impulse II geschafft. Bundesrätin Doris Leuthard hat ihn in Abu Dhabi enthusiastisch im Empfang genommen. Und in der Tat, das Solar Impulse II Team hat Unglaubliches geleistet und dabei eine ganze Reihe von Rekorden aufgestellt:

  • Noch nie hat jemand für die Vorbereitung einer Reise so lange gebraucht wie Piccard (rund 15 Jahre).
  • Noch nie hat jemand für eine Reise um die Welt so lange gebraucht wie Piccard (rund 480 Tage).
  • Kein Weltreisender war bisher so langsam unterwegs wie Piccard (mit rund 4 km/h im Gesamtdurchschnitt).
  • Piccard erreichte mit Solar Impulse II die absolut grösste Spannweite pro transportierte Person (72 Meter, ein modernes Flugzeug kommt auf etwa 20 Zentimeter).
  • Piccard erreichte mit Solar Impulse II auch das absolut höchste Startgewicht pro Person (2’300 kg, ein modernes Flugzeug kommt auf rund 400 kg).
  • Piccards Bodenpersonal erreichte noch nie dagewesene Spitzenwerte (rund 100 Personen pro Passagier, ein modernes Flugzeug benötigt rund 1 Person Bodenpersonal pro Passagier).
  • Piccards Begleittross umfasst portable Hangars und ganze Medien- und ICT-Zentren sowie Grossraumflugzeuge und lässt damit selbst den Tross der Tour de France wie das Equipment eines Kleinzirkus‘ aussehen.
  • Die Mutter aller Spitzenwerte erreicht Piccard mit den Reisekosten. Sie betragen rund 170’000’000 Dollar – und zwar nicht pro Passagier, sondern pro Pilot. (Damit tendieren die Passagierkosten bei Piccard gegen unendlich, was ein Vergleich mit allen anderen erdenklichen Reisemöglichkeiten nicht mehr nötig erscheinen lässt.)

Und jetzt: Bio Fart III
Piccard wäre nicht Piccard, würde er sich jetzt mit diesen Rekorden aufs Altenteil zurückziehen wollen. Dem Vernehmen nach arbeitet er schon seit rund 30 Jahren am Plan Bio Fart III*, um mit einer Biogas-Eisenbahn die Erde millimetergenau am Äquator zu umfahren. Die Bahn soll neben dem Lokführer und einem Zugführer auch einen Fahrgast mitnehmen („offenes Geheimnis“: Doris Leuthard). In den Waggons sollen Mais, andere Pflanzen sowie ein Fichtenwäldchen von mehreren Hektaren zur Produktion des Biogases kultiviert werden. Auf den Waggondächern ist natürlich eine Photovoltaikanlage für den Strom für die Beleuchtung und zum Betrieb von internen und externen Kommunikationsanlagen vorgesehen. Piccard soll angeblich schon mehrere Milliarden Dollar für den Bau der Gleisanlagen gesammelt haben. Noch nicht ganz klar ist, ob die häufigen und langen Meerespassagen via Brücken oder in Tunnels oder Rohren auf dem Meeresgrund überwunden werden sollen. Weitere Alternativen wie amphibische Eigenschaften der Eisenbahn (auch gewisse Panzer schwimmen oder fahren auf dem Seegrund, wenn bis heute auch noch nicht Tausende von Seemeilen) oder der Einsatz von Biogas-Fährschiffen werden noch studiert.

Wird es Piccard, diesem Tefelskerl, gelingen, nach dem Flugverkehr auch noch die Eisenbahnen zu revolutionieren?Grüne Teufel

* Fart = engl. [vulg.] für Furz, furzen.

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Tatbeweis: Hollande hat einen Arbeitsplatz in der Privatwirtschaft gerettet

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by | 14. Juli 2016 · 14:40

Gaba/Gebro (Elmex): Fehler programmiert — Wettbewerbspolitik

Kommentar von Daniel Emch und Markus Saurer in der NZZ vom 13. Juni 2016, S. 10. (Eine andere Meinung vertritt dort Walter Stoffel in seinem Kommentar “Ein Meilenstein”.) Die Öffentlichkeit, die meisten Medien und viele Politiker erwarten von einer Verschärfung des Kartellrechts eine Intensivierung des Wettbewerbs. Selbst Skeptiker befürchten in der Regel keine spürbaren Schäden – «nützt es […]

über Gaba/Gebro (Elmex): Fehler programmiert — Wettbewerbspolitik

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