Ewige Wahrheiten eines liberalen Redaktors

 

Political correctness ist Stalinismus in Glacéhandschuhen.

plakat

Sozialisten sind entweder dumm (sonst wären sie Liberale) oder feige (sonst wären sie Kommunisten).

 

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by | 29. November 2016 · 11:34

Bodenhansa-Kamikaze

lufthansa-streik-106-384x216Finanzen100. Neue Streiks in Sicht: Lufthansa-Aktie rutscht am Montag ab. Am Montag herrscht am deutschen Aktienmarkt eher Zurückhaltung. Lufthansa-Aktien sind dabei um fast zwei Prozent abgerutscht und gehörten damit zu den schwächsten Dax-Werten. Grund dürften erneute Streikankündigungen der Pilotengewerkschaft sein.

Quelle: Lufthansa-Aktie – Neue Streiks in Sicht: Lufthansa-Aktie rutscht am Montag ab – Finanzen100

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(heute) Pilot eines deutschen Passagierflugzeugs, der unter Selbstaufopferung sein Linienflugzeug am Boden hält, bis seine Fluggesellschaft („Luft“hansa) Konkurs geht und er entlassen wird.

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Anmerkung zu Volkswagen

Radikaler Umbau des VW-Konzerns (NZZ)

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Gegen den Umbau von VW ist nichts einzuwenden. Gegen die Werbung auch nicht – es stimmt, die eVW werden „lokal“ emmissionsfrei herumkurven. Aber um sie mit Strom versorgen zu können, werden die Deutschen wie blöd Kohlestrom produzieren müssen. Haben Sie gewusst, dass allein dieser winzige e-up VW auf 20’000 km etwa soviel elektrische Energie benötigt wie ein 4-Personen-Haushalt?

Die Deutschen werden Strom aus Kohle produzieren wie blöd.

Schöne Energiewende: Das Land verspargelt, verspiegelt und eingenetzt – und mit rasant ansteigendem CO2-Ausstoss.

Aber die Kostenexplosion wird es gar nicht so weit kommen lassen.

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Nachtrag zum Brexit

farage

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by | 17. November 2016 · 10:59

Endlich: Klimaseniorinnen klagen Bund an, weil dieser nicht genug für die Abkühlung der Welt tut

384 Frauen im AHV-Alter haben am Dienstag die erste Schweizer Klimaklage eingereicht (vgl. NZZ online).

Denn die aktuell vorgesehenen Massnahmen des Bundes und der Kantone tragen nicht genügend dazu bei, dass sich das Klima um nicht mehr als 2 Grad erwärmt.

Die Sache hat allerdings „einen grossen Haken“: Der Anteil der Schweiz an den globalen anthropogenen (d.h. vom Menschen verursachten) Treibhausgasen liegt im Bereich weniger Promille. Selbst durch kollektiven Selbstmord der gesamten Schweizer Bevölkerung, durch Ausrottung aller schweizerischen Tiere und Stilllegung der schweizerischen Wirtschaft und Gesellschaft können Bund, Kantone und Gemeinden keine spürbare Klimaveränderung herbeiführen.

Die Schweiz muss stattdessen China, die USA, Indien, Russland und Japan erobern und diese Länder unverzüglich stilllegen, wenn sie der Klage der Seniorinnen auch nur annäherungsweise Rechnung tragen will.

Jährliche CO2-Emissionen weltweit (äusserer Kreis)
und Anteile ausgewählter Länder

grafik

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Stop or Stopp der Hochpreisinsel

Eidgenössische Volksinitiative «Stop der Hochpreisinsel – für faire Preise (Fair-Preis-Initiative)»

(Die ehemalige Lehrerin und heutige Leiterin der Stiftung für Konsumentenschutz (Initiativ-Mitinitiantin) schreibt übrigens richtigerweise „Stopp der Hochpreisinsel“. Wir wollen doch annehmen, es handle sich hierbei nicht um eine zweite Initiative.)

snip_20160920225652stop

 

Ich werde NEIN sagen, d.h. andererseits

  • JA zu hohen Konsumentenpreisen und zu niedrigerer Kaufkraft
  • JA zu unfairen Beschaffungspreisen und dadurch nicht-wettbewerbsfähigen Unternehmen
  • JA zu unsicheren Arbeitsplätzen und schlechten Löhnen

Zugegeben, das ist ebenso Bullshit wie die Claims der Initianten. Aber NEIN sage ich auf jeden Fall.

 

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Leuchttürme oder Armleuchter?

leuchtturmAus dem Programm Wirtschaftstreffen Berner Oberland vom 18. Oktober 2016:
Referat Regierungsrat Christoph Ammann, Volkswirtschaftsdirektor

«Die bernische Innovationspolitik: Leuchtturm-Projekte und Wertschöpfung im ländlichen Raum»

Kommentar: Seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, glauben die Berner, die Politik müsse aktiv Innovation und Wachstum ankurbeln. Allein sie kurbeln und schwurbeln ins Leere oder sogar ins Negative. Der einst stolze Kanton mit hervorragenden natürlichen Voraussetzungen kann sich in der Schweiz nicht mehr sehen lassen … und lebt weitgehend am Tropf des Finanzausgleichs. Wann begreift endlich ein Berner Volkswirtschaftsdirektor, dass in unseren miesen Rahmenbedingungen in grösserem Stil nur Bauern, Armee, und Verwaltung überleben…?

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Der 2000-Watt-Gesellschaft wieder einen grossen Schritt näher

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by | 6. September 2016 · 21:23

EnergiewENDE: „Unanständiger Bullshit“

300-Millionen-Projekt der KWO feierlich eingeweiht
–> Lesen Sie in der BZ diese an sich erfreuliche Nachricht.

Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass ich ab sofort nicht mehr „Realsatire Energiestrategie“, sondern „EnergiewENDE“ schreiben werde. Der Leser „Realist“ hat diese Idee eingebracht. Zu Recht. Denn in der Energiepolitik kann man heute in der Schweiz noch von Tragikomödie, in Deutschland muss man schon von Tragödie sprechen. Zum Glück werden wir dem üblen Spiel hier in einer Volksabstimmung ein ENDE bereiten, um die Tragödie noch abzuwenden. Darum passt „EnergiewENDE“. Bis dahin werden leider die „Powerfrauen“ und „Powermänner“ noch viel Geld verschwenden.

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«Unanständig billiger Strom»? Nein, unanständiger Bullshit, Frau Regierungsrätin!

Das KWO-Projekt wird zunächst einmal enorme Verluste schreiben, weil die europäischen Strompreise im Keller sind und die KWO-Produktionskosten nicht decken. «Wir kennen die Gründe für die Durststrecke: Es sind Subventionspowerplays und vor allem unanständig billiger Kohlestrom aus Deutschland, die zum Preiszerfall führt», meint dazu Regierungsrätin Barbara Egger. Das ist nicht nur grammatikalisch himmelschreiend falsch, sondern auch inhaltlich. Die Deutschen betreiben in der Tat eine unanständige Energiepolitik, die alle Nachbarn in Nöte bringt. Aber unanständig ist das Fluten der Netze mit Wind- und Solarstrom, wenn gerade mal gute Produktionsbedingungen für diese Energiequellen bestehen. Dies lässt die Preise purzeln – sehr oft bis in den negativen Bereich. Ohne flexiblen Kohlestrom, der in der Tat billig ist, aber wenigstens seine Kosten deckt, würden nicht nur die Preise erodieren, sondern die Netze immer dann ausfallen (Blackout in ganze Europa!) wenn Wind und Sonne zu wenig Energie liefern. Das ist bei der Sonne in 80 bis 90 und bei Wind in 60 bis 70 Prozent der Zeit der Fall! Daran wird sich nichts ändern, auch nicht, wenn noch mehr Photovoltaikanlagen und Windräder aufgestellt werden – egal ob in Deutschland oder in der Schweiz. So lange Strom nicht in grossen Mengen für viele Tage und sogar saisonal praktisch zum Nullatrif gespeichert werden kann, wird sich an diesem Dilemma nichts ändern. Und das wird vermutlich nie – sicher aber nie zum Nulltarif, sondern nur zu exorbitanten Kosten – der Fall sein.

Die Lust für satirische Beiträge in dieser Sache ist verflogen… Wir müssen diese Powerleute stoppen! EnergiewENDE!

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Vielen Dank an Infosperber für die Reklame!

Lesen Sie in „Infosperber“ (hier) an welch üblen Machenschaften meine „Regulierungswahnsinns“-Seite (hier) beteiligt ist.

Gunz_Infosperber

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by | 26. August 2016 · 22:36