Piccard und Doris Leuthard im Rausch der Superlative

snip_20160726151502Nach rund 16 Monaten hat es Piccard mit Solar Impulse II geschafft. Bundesrätin Doris Leuthard hat ihn in Abu Dhabi enthusiastisch im Empfang genommen. Und in der Tat, das Solar Impulse II Team hat Unglaubliches geleistet und dabei eine ganze Reihe von Rekorden aufgestellt:

  • Noch nie hat jemand für die Vorbereitung einer Reise so lange gebraucht wie Piccard (rund 15 Jahre).
  • Noch nie hat jemand für eine Reise um die Welt so lange gebraucht wie Piccard (rund 480 Tage).
  • Kein Weltreisender war bisher so langsam unterwegs wie Piccard (mit rund 4 km/h im Gesamtdurchschnitt).
  • Piccard erreichte mit Solar Impulse II die absolut grösste Spannweite pro transportierte Person (72 Meter, ein modernes Flugzeug kommt auf etwa 20 Zentimeter).
  • Piccard erreichte mit Solar Impulse II auch das absolut höchste Startgewicht pro Person (2’300 kg, ein modernes Flugzeug kommt auf rund 400 kg).
  • Piccards Bodenpersonal erreichte noch nie dagewesene Spitzenwerte (rund 100 Personen pro Passagier, ein modernes Flugzeug benötigt rund 1 Person Bodenpersonal pro Passagier).
  • Piccards Begleittross umfasst portable Hangars und ganze Medien- und ICT-Zentren sowie Grossraumflugzeuge und lässt damit selbst den Tross der Tour de France wie das Equipment eines Kleinzirkus‘ aussehen.
  • Die Mutter aller Spitzenwerte erreicht Piccard mit den Reisekosten. Sie betragen rund 170’000’000 Dollar – und zwar nicht pro Passagier, sondern pro Pilot. (Damit tendieren die Passagierkosten bei Piccard gegen unendlich, was ein Vergleich mit allen anderen erdenklichen Reisemöglichkeiten nicht mehr nötig erscheinen lässt.)

Und jetzt: Bio Fart III
Piccard wäre nicht Piccard, würde er sich jetzt mit diesen Rekorden aufs Altenteil zurückziehen wollen. Dem Vernehmen nach arbeitet er schon seit rund 30 Jahren am Plan Bio Fart III*, um mit einer Biogas-Eisenbahn die Erde millimetergenau am Äquator zu umfahren. Die Bahn soll neben dem Lokführer und einem Zugführer auch einen Fahrgast mitnehmen („offenes Geheimnis“: Doris Leuthard). In den Waggons sollen Mais, andere Pflanzen sowie ein Fichtenwäldchen von mehreren Hektaren zur Produktion des Biogases kultiviert werden. Auf den Waggondächern ist natürlich eine Photovoltaikanlage für den Strom für die Beleuchtung und zum Betrieb von internen und externen Kommunikationsanlagen vorgesehen. Piccard soll angeblich schon mehrere Milliarden Dollar für den Bau der Gleisanlagen gesammelt haben. Noch nicht ganz klar ist, ob die häufigen und langen Meerespassagen via Brücken oder in Tunnels oder Rohren auf dem Meeresgrund überwunden werden sollen. Weitere Alternativen wie amphibische Eigenschaften der Eisenbahn (auch gewisse Panzer schwimmen oder fahren auf dem Seegrund, wenn bis heute auch noch nicht Tausende von Seemeilen) oder der Einsatz von Biogas-Fährschiffen werden noch studiert.

Wird es Piccard, diesem Tefelskerl, gelingen, nach dem Flugverkehr auch noch die Eisenbahnen zu revolutionieren?Grüne Teufel

* Fart = engl. [vulg.] für Furz, furzen.

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Tatbeweis: Hollande hat einen Arbeitsplatz in der Privatwirtschaft gerettet

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by | 14. Juli 2016 · 14:40

Gaba/Gebro (Elmex): Fehler programmiert — Wettbewerbspolitik

Kommentar von Daniel Emch und Markus Saurer in der NZZ vom 13. Juni 2016, S. 10. (Eine andere Meinung vertritt dort Walter Stoffel in seinem Kommentar “Ein Meilenstein”.) Die Öffentlichkeit, die meisten Medien und viele Politiker erwarten von einer Verschärfung des Kartellrechts eine Intensivierung des Wettbewerbs. Selbst Skeptiker befürchten in der Regel keine spürbaren Schäden – «nützt es […]

über Gaba/Gebro (Elmex): Fehler programmiert — Wettbewerbspolitik

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CO2-Preisinsel oder Insel der Dummheit

NZZ CO2Lesen Sie bitte die Meldung (Klick auf Bild).

Was tun wir da also?

Wir zahlen für die Emission einer Tonne CO2 aktuell 84 Franken. Bald dürfte die Steuer auf 96 oder sogar 120 Franken steigen, je nachdem, wie sich die Emissionen in der Schweiz entwickeln. Zur Zeit ist aber ein Emissionszertifikat in der EU für 6 € je Tonne CO2 zu haben. Für 84 Franken könnte man in der EU über 13 Zertifikate erwerben. Man könnte also weiterhin die eine Tonne emittieren und Zertifikate für 12 Tonnen stilllegen.

Oder anders gesagt, spart einer in der Schweiz eine Tonne CO2 ein, dann spart er dabei 84 Franken. Für das gleiche Geld könnte er 13 EU-Zertifikate kaufen und würde dabei der Umwelt und dem Klima nicht eine, sondern 13 Tonnen CO2 ersparen.

Wie man es dreht und wendet. Es bleibt eine Eselei der Spitzenklasse! Denn der Umwelt und dem Klima ist es völlig egal, ob in Zürich oder in Schleswig-Holstein eine Tonne CO2 eingespart wird.

Und was machen wir mit dem Geld? Es wird zu einem grossen Teil für Subventionen an Gebäudesanierungen verwendet. Via Gebäudesanierung kostet die Reduktion der CO2-Emissionen in der Schweiz im Durchschnitt weit über 100 Franken (zur grossen Freude der Cleantechbranche). Mit den selben 100 Franken könnten wir via EU-Zertifikate wieder ein Vielfaches von der einen Tonne einsparen. Auch in der Umweltindustrie sollten die Früchte dort gepflückt werden, wo sie noch tief hängen.

Die Schweden haben das gecheckt. Statt teure (bzw. unergiebige) Reduktionsmassnahmen im Inland zu subventionieren, kaufen sie für 300 Mio. Kronen EU-Zertifikate und sparen so sich selber, Europa und der Welt von 2018 bis 2040 jährliche CO2-Emissionen von 7 Millionen Tonnen.

Schweden

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Gefährliche Solarenergie

Beim Reinigen von Solaranlagen sind in den letzten 10 Jahren  weitaus mehr Menschen zu Schaden gekommen als beim Betrieb der deutschen Kernkraftwerke über 40 Jahre hinweg.

Zitat aus Rentnerblog, „Wischi-Waschi bei Solaranlagen“.

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by | 5. Juli 2016 · 13:20

Premiere? – ARD berichtet über Klimaschwindel

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Brexit: EU-Top-down-Prinzip gemäss Kappeler „erledigt“

Beat Kappeler: „Dieses Vorgehen gemäss dem Top-down-Prinzip ist durch den Austritt der
Briten und die Drohungen der französischen, italienischen und niederländischen
Oppositionsparteien erledigt.“ 

(Aus: Beat Kappeler, Klare Absage an weitere Vertiefungsschritte in der Europäischen Union, NZZ am Sonntag, 26. Juni 2016, S. 31.)

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c-c-netzwerk | EU will Stromverbrauch mit Energiesparstecker halbieren

Quelle: c-c-netzwerk | EU will Stromverbrauch mit Energiesparstecker halbieren

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Dümmer als die Polizei erlaubt

Die Polizisten durften sich nagelneue Elektro-Streifenwagen abholen. Mit etwas Glück haben es die Beamten auch nach Hause geschafft.

Quelle: 44 neue E-Autos, eine Ladestation | Elektro-Schock für Sachsens Polizei

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by | 11. Juni 2016 · 16:37

Eigentlich könnte man mit der Atomausstiegsinitiative die Energiestrategie 2050 sofort bodigen!

Kein Referendum gegen Energiestrategie 2050Statt gegen die bundesrätliche Energiestrategie 2050 ins Feld zu ziehen, konzentriert Economiesuisse nun ihre Kräfte im Kampf gegen die Atomausstiegsinitiative der Grünen, die noch in diesem Jahr vors Volk kommen soll. Sie verlangt eine Begrenzung der AKW-Laufzeiten auf maximal 45 Jahre. «Wir erachten die Atomausstiegsinitiative als grössere Bedrohung – sowohl finanziell wie für die Versorgungssicherheit unseres Landes – als die Energiestrategie 2050», sagt Kurt Lanz.
(Aus Handelszeitung online vom 24. Mai 2016.)

Immerhin sieht Kurt Lanz, dass auch die Energie“strategie“ 2050 eine Bedrohung für unsere Versorgungssicherheit darstellt – das muss man sich einmal „plastisch“ vorstellen: Der Wirtschaftsdachverband der Schweiz will für eine Versorgungs“strategie“ einstehen, welche die Versorgung nicht sichert, sondern bedroht! Economiesuisse auf sadomaso Abwegen!

Jetzt überlege ich mir, ob ich nicht die Atomausstiegsinitiative annehmen sollte.

Mit dem unverzüglichen Atomausstieg wäre die Energie“strategie“ 2050 schon am Tag nach der Abstimmung restlos und endgültig gebodigt. Unsere absolut irregeleitete Energiepolitik wäre in Schutt und Asche gelegt. Vielleicht würde daraus endlich ein Phoenix emporsteigen.

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