Bodenmann: Notstromaggregate für 14 Terawattstunden gegen Dunkelflauten

Kopie aus Peter Boden­mann, “Not­strom­ag­gre­ga­te statt Kampf­flie­ger”, Welt­wo­che vom 2. April 2020, S. 18.

Wir rech­nen nach:

Leis­tung 3’500 x 3’000 KW
= 10’500’000 KW
= 10’500 MW
= 10,5 GW (Giga­watt)
(also 10 Mal Leis­tung des KKW Gös­gen)

Ener­gie 10,5 [GW] x (8 x 7 x 24) [h]
= 14’112 GWh
= 14,1 TWh (Tera­watt­stun­den)

End­lich erwacht einer die­ser grün­ro­ten Träu­mer und gibt zu, was die Energie“strategie” 2050 bedeu­tet. Jetzt muss Boden­mann in sei­ner nächs­ten WW-Kolum­ne nur noch sagen, mit was wir die Aggre­ga­te bei Net­to-Null-CO2 betrei­ben wer­den.

Swiss ist Lufthansa! — Carnot-Cournot-Netzwerk

Bit­te end­lich zur Kennt­nis neh­men: Es gibt und braucht kei­ne natio­na­le Flug­ge­sell­schaft der Schweiz.

Quel­le: Swiss ist Luft­han­sa! — Car­not-Cour­not-Netz­werk

Aus dem Bei­trag, den ich auf dem CCN-Blog eben publi­ziert habe folgt — wie auch am Schluss des Bei­trags ver­merkt:

Der Corona­not­stand hilft dem Kli­ma­not­stand, indem er die über­mäs­si­ge Flie­ge­rei so rasch stoppt, wie es Gre­ta ver­langt hat! Und nicht nur das – Schritt für Schritt zeigt uns Coro­na zudem schon jetzt auf, was uns auf dem Weg in die Net­to­null­koh­le­di­oxid­welt erwar­tet. Ein Trai­ler, sozu­sa­gen.

Stromversorgungssicherheit zu 50% Bullshit

Kli­cken Sie auf das Bild, um die “Stu­die” her­un­ter­zu­la­den
(erar­bei­tet von Ener­gie­for­schungs­stel­len der ETH Zürich und der Uni­ver­si­tät Basel)

Ich habe die Zusam­men­fas­sung der Stu­die im Bla­bla­me­ter tes­ten las­sen. Ergeb­nis: Sie ent­hält zu 50% Bull­shit. In der Tat macht die Stu­die etwa fol­gen­de Aus­sa­ge:

  • Sofern im aus­ser­schwei­ze­ri­schen Euro­pa künf­tig genü­gend Strom pro­du­ziert wird, kann die Strom­ver­sor­gung der Schweiz zu jeder Zeit mit­tels Import sicher­ge­stellt wer­den.
  • Und dazu wäre der Abschluss eines Strom­ab­kom­mens mit der EU noch gäbig.

Na, pri­ma!

Sogar der Neu­en Zür­cher Qua­li­täts­zei­tung ist die­se Sache doch lang­sam aber sicher suspekt: Lesen Sie hier.

Unfair niedrige Einspeisevergütungen? Nein!

Radio SRF 1, Espres­so, 11. Febru­ar 2020, 07:52 Uhr:

Wildwuchs bei Vergütung von Solarstrom
Der Solarverband fordert einen höheren und einheitlichen Mindesttarif bei der Vergütung von überschüssigem Solarstrom.

[...] was man in gewissen Schweizer Gemeinden vom Elektrizitätswerk (EW) für seinen überschüssigen grünen Strom erhält, ist mager.

«Unsere grösste Fehlinvestition»
Eine Bündner Bauernfamilie kann ein Lied davon singen. Bei der Planung ihrer Solaranlage versprach man ihnen für überschüssigen Strom eine Vergütung von 30 Rappen pro Kilowattstunde. 
Noch während die Familie die Anlage plant und baut, schafft der Bun die Vergütung ab. Heute erhalten sie für überschüssigen Sonnenstrom acht Rappen pro kWh. «Wir hatten mit rund 6000 Franken pro Jahr gerechnet, heute sind es nur knapp die Hälfte», sagt das Ehepaar zum SRF-Konsumentenmagazin «Espresso». Rein finanziell sei es die grösste Fehlinvestition ihres Lebens. 
Die Bauern wollten allerdings nicht die Umwelt retten, sondern eine lukrative Anlage für ihre Altersvorsorge…

Lesen Sie hier wei­ter.… oder hören Sie noch bes­ser die Sen­dung als Pod­cast:


Kom­men­tar:

Die Betrei­ber von Solar­an­la­gen wie die­se Bau­ern füh­len sich als Gut­men­schen, weil man ihnen ein­re­det, die­se Anla­gen sei­en gut für die Umwelt. Und wenn sie dabei noch gut ver­die­nen, füh­len sie sich gleich noch viel bes­ser.

In Tat und Wahr­heit ver­ur­sa­chen sie enor­me volks­wirt­schaft­li­che Kos­ten, ohne der Umwelt zu nüt­zen. Zudem sind sie tota­le Ego­is­ten: Wenn Solar­strom gefragt ist, ver­brau­chen sie ihn sel­ber… wenn er im Über­fluss vor­han­den ist, dass an den Bör­sen nega­ti­ve Prei­se bezahlt wer­den, sol­len ihnen die ande­ren den Über­fluss für viel Geld abkau­fen. So geht das nicht!

Und die Leu­te von SRF 1 soll­ten sich auch ein­mal ernst­haft mit der Sache befas­sen, bevor sie von Fair­ness schwa­feln.…